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Erneut keine Dividende für Aktionäre des Casino Luzern

Der Verzicht soll sich laut dem Verwaltungsrat der Kursaal-Casino AG unter dem Präsidium von Guido Egli mittelfristig auszahlen.
Rainer Rickenbach
Spielchips im Casino Luzern. (Bild: Boris Bürgisser, 2. Februar 2017)

Spielchips im Casino Luzern. (Bild: Boris Bürgisser, 2. Februar 2017)

Der Verwaltungsrat der Kursaal-Casino AG schlägt vor, auch für 2018 keine Dividende auszuzahlen. Bereits vor einem Jahr sind die Aktionäre leer ausgegangen. Der Dividenden-Entscheid fällt an der Generalversammlung vom 18. Juni.

Grund für die Zurückhaltung des Verwaltungsrates sind die Investitionen für den Einstieg ins Onlinegaming. Er ist mit erheblichen Kosten verbunden. Mit dem Dividendenverzicht lasse sich die Eigenfinanzierungskraft der Grand Casino Luzern Gruppe stärken, schreibt der Verwaltungsrat in seinem Aktionärsbrief. «Der kurzfristige Verzicht auf eine Dividende wird sich mittelfristig für die Aktionäre auszahlen», heisst es weiter. Das Luzerner Casino hat im April als eine von vier Schweizer Spielstätten die materielle Prüfung der Eidgenössischen Spielbankenkommission bestanden. Der Entscheid des Bundesrates wird noch für diesen Monat erwartet.

An den herkömmlichen Spieltischen und -geräten gaben die Casinobesucher im zurückliegenden Jahr 37 Millionen Franken aus. Das sind zwar nur minim mehr als im Vorjahr, bedeutet aber immerhin die dritte Steigerung seit 2015. Die Besucherzahl hingegen ging um 7,5 Prozent auf 199'000 Gäste zurück.

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