CEOs wohnen in der Region

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Rund ein Drittel der Avaloq-Anteile hält der langjährige CEO Francisco Fernandez. Zudem besitzt Raiffeisen Schweiz 10 Prozent. Der Rest – und damit der grösste Teil des Unternehmens – gehört den Mitarbeitenden und dem Management. Fernandez ist das Aushängeschild von Avaloq. Der 54-Jährige wurde in Emmen geboren und wohnt heute in Wollerau. Avaloq setzt mit rund 2200 Mitarbeitern rund eine halbe Milliarde Franken um. Der Softwarehersteller hat in den letzten Jahren vor allem im Ausland expandiert. Ausserdem wird immer wieder über einen möglichen Börsengang spekuliert.

Finnova ist im Vergleich dazu bodenständiger. Die Firma konzentriert sich auf den Schweizer Retailbanken-Markt und setzt geschätzt 90 Millionen Franken mit rund 400 Mitarbeitern um. Geführt wird die Firma seit Jahren von CEO Charlie Matter. Der 60-jährige Aargauer wohnt in Rotkreuz. Mehrheitlich gehört Finnova dem Münchner IT-Dienstleister MSG Systems. Swisscom besitzt 9 Prozent der Finnova-Anteile. Sieben Kundenbanken halten knapp 23 Prozent, rund 17 Prozent gehören dem Management. (mim)