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CHAM: Die Cham Group steigert Gewinn deutlich – und setzt auf Immobilien

Die Cham Group hat in ihrem letzten Geschäftsjahr als Papierherstellerin den Umsatz gehalten. Wegen verbesserter Margen erzielte das Unternehmen, das in Zukunft auf Immobilien setzt, deutlich mehr Gewinn.
Die ehemalige Cham Paper Group auf dem Papieri-Areal in Cham. (Bild: Andreas Busslinger)

Die ehemalige Cham Paper Group auf dem Papieri-Areal in Cham. (Bild: Andreas Busslinger)

Der Umsatz stieg leicht um 0,5 Prozent auf 199,3 Millionen Franken, wie die Firma Cham Group (ehemals Cham Paper Group) am Montag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) erhöhte sich markant um 78,1 Prozent auf 18,7 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 14,9 Millionen Franken - eine Steigerung von 74 Prozent.

Vom guten Ergebnis sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll um 50 Prozent auf 6,00 Franken je Aktie erhöht werden.

Abschied vom Papiergeschäft

Den Verkauf des Papiergeschäfts an die südafrikanische Sappi Gruppe hatte die Cham Group Ende Februar abgeschlossen. Im letzten Jahr seiner Zugehörigkeit zur Gruppe verkleinerte der Geschäftsbereich Papier den Umsatz leicht von 180,6 auf 178,3 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis in diesem Segment erhöhte sich von 9,1 Millionen Euro auf 19,1 Millionen Euro.

Aus den Immobilienaktivitäten der Cham Group resultierte 2017 ein Umsatz von 2,2 Millionen Franken nach 2,3 Millionen Franken im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (Ebit) in der künftigen Hauptsparte legte um 20,7 Prozent auf 928'000 Franken zu.

Die Cham Group wird auch als reines Immobilienunternehmen an der Schweizer Börse kotiert bleiben. In der zweiten Jahreshälfte plant das Unternehmen einen Wechsel in das Kotierungssegment Immobilien der SIX Swiss Exchange.

Fortschritte bei Überbauung

Grossprojekt ist der Umbau des «Papieri»-Areals in Cham in ein neues Stadtquartier. Dabei sollen 75 Prozent der geplanten Geschossflächen als Wohnungen und 25 Prozent der Flächen zum Arbeiten genutzt werden.

Mit dem bisherigen Fortschritt zeigt sich Cham Group zufrieden. Mit der Genehmigung des Bebauungsplans und der Umzonung durch den Zuger Regierungsrat im vergangenen Oktober und dem Start zweier Architektur-Studienauftragsverfahren Anfang 2018 habe das Projekt wichtige Etappenziele erreicht, heisst es im Communiqué.

Der Verkauf des Papierbereichs spülte dem Unternehmen rund 125 Millionen in die Kasse. Insgesamt stehen Cham Group somit rund 160 Millionen Franken an flüssigen Mitteln zur Verfügung.

Wechsel an der Spitze

Wie bereits im Februar angekündigt, ist mit dem Verkauf auch ein neue Führungsorganisation in Kraft getreten. Neuer Konzernchef wird Andreas Friederich, der bisher den Geschäftsbereich Immobilien leitete. Daniel Grab, bisher Leiter Finanzen und Controlling, übernimmt neu die Funktion des Finanzchefs. Susanne Oste und Finanzchef Luis Mata übernehmen beide Führungspositionen bei der Sappi Group.

Zu Wechseln kommt es auch im Verwaltungsrat. Oste, die bisherige Delegierte des Verwaltungsrats, sowie Klauspeter Nüesch werden sich an der kommenden Generalversammlung nicht zur Wiederwahl zur Verfügung stellen.

Neu zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen werden Claude Ebnöther, der seit 2012 als Mitglied des Immobilienausschusses das Papieri-Projekt begleitet, sowie Annelies Häcki Buhofer, die Verwaltungsratsräsidentin der Hauptaktionärin Buru Holding. Buru sieht sich mit ihrem Aktienanteil von rund 42 Prozent als langfristige Ankeraktionärin. (sda)

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