Cham Group mit kleinem Verlust – Bauarbeiten schreiten voran

Die Cham Group hat im ersten Halbjahr 2020 einen kleinen Verlust geschrieben. Allerdings entwickle sich die Gruppe und das Papieri Projekt trotz der Corona-Krise planmässig. Alle Baubewilligungen für die erste Projektetappe seien rechtskräftig, Anfang Juni erfolgte der offizielle Start.

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Eine Lieferung von Papier-Rohstoff in der Papierfabrik Cham.

Eine Lieferung von Papier-Rohstoff in der Papierfabrik Cham.

Bild: Stefan Kaiser

(sda/awp) Die Gruppe wird bis Ende 2022 gut 250 Millionen Franken in die Entwicklung des Papieri-Areals im Zentrum von Cham investieren. Im Rahmen der ersten Bauetappe sollen insgesamt 105 Eigentums- und 160 Mietwohnungen realisiert werden. Mitte 2021 solle bereits die Energiezentrale bereitstehen.

Die Vermarktung verlaufe «ausgesprochen erfolgreich», heisst es in einer Mitteilung der Immobiliengruppe vom Donnerstag. Per Ende Juni 2020 lagen für 98 Prozent der verfügbaren Eigentumswohnungen Reservationsvereinbarungen vor. Die Vermarktung für die Erstvermietung der 160 Wohnungen und der Gewerbeflächen werde in der zweiten Jahreshälfte 2021 starten.

Aus dem Verkauf des Stockwerkeigentums wird bis Ende 2022 ein Erlös von rund 145 Millionen Franken erwartet, rund 20 Prozent davon würden im Zuge der Beurkundung im Herbst 2020 geleistet. Mit der Vermietung werde der Soll-Mietertrag der Gruppe ab 2023 die Marke von 5 Millionen Franken pro Jahr überschreiten.

Im aktuellen Halbjahr lag der Verlust der Cham Group noch bei 0,7 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 9,9 Millionen Franken im Vorjahr. Der Gesamtwert des Immobilienportfolios erhöhte sich um die getätigten Investitionen von 11,6 Millionen Franken und liegt nun bei 191,3 Millionen Franken.

Im zweiten Halbjahr soll die Papieri-Cham weiter Form annehmen, erste Rohbauten würden sichtbar werden. Gleichzeitig werde die zweite Bauetappe geplant und der Abschluss von Verträgen für die Zwischennutzungen auf dem Pavatex-Areal forciert.