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Chemiefirma DSM steigt beim FC Basel als Sponsor ein

Der niederländische Chemiekonzern wird neuer Premium-Sponsor und erhofft sich davon mehr Visibilität.
Daniel Zulauf
DSM-Chef Christoph Goppelsroeder mit FCB-Präsident Bernhard Burgener. (Bild: PD)

DSM-Chef Christoph Goppelsroeder mit FCB-Präsident Bernhard Burgener. (Bild: PD)

Der niederländische Chemiekonzern Royal DSM wird neuer Premium Partner des FC Basel. Schon im nächsten Heimspiel gegen die Young Boys am Sonntag wird auf den rot-blauen Trikots das DSM-Logo zu sehen sein. Das Unternehmen will in der breiteren ­Öffentlichkeit sichtbarer und bekannter werden und auch als Arbeitgeber ein stärkeres Profil erhalten. Damit gesellt sich DSM zu der Basler Kantonalbank, Feldschlösschen und dem Europa Park, die alle auch Premium Partner sind. Novartis bleibt Hauptsponsor des Vereins.

Die DSM Nutritional Products Business Group wird von Kaiseraugst (AG) in der Schweiz geleitet, von wo aus mehr als 70 Prozent des weltweiten Umsatzes generiert wird. Christoph Goppelsroeder ist CEO der Division. Er stand vor 15 Jahren noch auf der Lohnliste des Roche-Konzerns. Zehn Jahre später leitete er in Amerika die Verkaufsaktivi­täten im Vitamingeschäft. Als Roche das Geschäft 2003 an DSM veräusserte, ging Goppelsroeder mit. Das einstige Vitamingeschäft von Roche ist unter dem Dach von DSM richtiggehend aufgeblüht. Auf rund 2,5 Milliarden Euro belief sich der Umsatz der Sparte zum Zeitpunkt des Verkaufs. Heute setzt DSM Nutritional Products rund das Doppelte um. Der Beitrag zum Konzern­gewinn ist sogar überproportional gewachsen. Vor wenigen Monaten diskutierte der DSM-Verwaltungsrat über die Frage, ob die Ernährungs- und Gesundheitssparte verselbstständigt werden sollte. Für Goppelsroeder wäre dies ein weiterer Karrieresprung gewesen. Vor allem aber wäre DSM in der Schweiz auf diese Weise wohl schlagartig bekannt geworden.

Ursprung im Kohlebergbau

Die Aktivitäten von DSM in der Schweiz seien in der breiten ­Öffentlichkeit wenig wahrgenommen worden, sagt Goppelsroeder. Dabei ist das Unternehmen ein Vorzeigebeispiel für eine gelun­gene Transformation. Mit dem Kohlebergbau hat die ehemalige «Dutch State Mines», wie sich das Unternehmen in der ausgeschriebenen Form einst nannte, rein gar nichts mehr zu tun. Ausser vielleicht, dass der Konzern seinen Hauptsitz nach wie vor in der früheren Kohlehochburg Heerlen im niederländischen Limburg hat. Auch aus dem Petrochemiegeschäft hat sich DSM längst verabschiedet. Die Sparte wurde vor rund 15 Jahren an die saudische Sabic verkauft (die Hauptaktionärin von Clariant) und das Geld für den Einstieg ins Vitamin- und Ernährungsgeschäft verwendet. Die «Kriesgkasse» für weitere Übernahmen sei gut gefüllt und das Feld für neue Aktivitäten riesig.

Für den FC Basel kommt ein ehrgeiziger und erfolgreicher Sponsoringpartner gerade zur richtigen Zeit. Der Club muss sich nach den Enttäuschungen der vergangenen zwei Jahre neu aufrichten und auch die finanzkräftigen Unterstützer bei der Stange halten. FCB-Präsident Bernhard Burgener: «Mit DSM konnten wir ein weltweit renommiertes und gleichzeitig in der Region Basel stark präsentes Unternehmen als neuen Partner für unseren Club gewinnen. Wir sind beide ambitioniert und haben noch viel vor.»

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