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Clientis Bank knackt die Milliardengrenze

2018 war für die Clientis EB Entlebucher Bank ein erfolgreiches Jahr. Die Bilanzsumme der Regiobank überschreitet erstmals die Milliardengrenze. Der Verwaltungsrat beantragt eine unveränderte Ausschüttung.
Raphael Bühlmann
Alfons Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis EB Entlebucher Bank. Bild: PD

Alfons Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis EB Entlebucher Bank. Bild: PD

«Wir sind sehr erfreut.» Alfons Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Clientis EB Entlebucher Bank, kann auf ein erfolgreiches, aber nicht unbedingt so erwartetes Geschäftsjahr 2018 zurückblicken. Die Regionalbank mit Hauptsitz in Schüpfheim und den Bankstellen in Entlebuch, Escholzmatt, Marbach und Malters ist weiter auf Wachstumskurs. Am augenfälligsten schlägt sich dies in der Bilanz nieder. Deren Summe erhöhte sich im letzten Jahr um 7 Prozent auf insgesamt 1,01 Milliarden Franken.

Damit nähert man sich der Kategorie 4 gemäss Eidgenössischer Finanzmarktaufsicht. Diese stellt unter anderem höhere Anforderungen in Bezug auf die Eigenkapitalquote. Auch deshalb ist die Clientis EB Entlebucher Bank bestrebt, Eigenkapital aufzubauen. «Das Eigenkapital konnte durch Dotierung der Positionen «Reserven für allgemeine Bankrisiken» und «freiwillige Gewinnreserve» nachhaltig gestärkt werden», schreibt die Bank in ihrer Mitteilung. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung trotz des höheren Gewinns eine unveränderte steuerfreie Ausschüttung von 4  Franken pro Aktie. Dank des höheren Bruttoertrags und des tieferen Geschäftsaufwands resultierte unter dem Strich ein um 2,6 Prozent höherer Jahresgewinn von total 2,5 Millionen Franken.

Mehr Gewinn dank weniger IT-Kosten

Die Ausleihungen an die Kunden nahmen um 46,7 Millionen auf 898,2 Millionen Franken zu. Den grössten Anteil daran haben die Hypothekarforderungen, die trotz des harten Konkurrenzumfelds und des tiefen Zinsniveaus um 51,6 Millionen auf 807,8 Millionen Franken hätten gesteigert werden können. Hier sieht Alfons Schmid weitere Entwicklungsmöglichkeiten. «Trotz allgemein leicht schwächerer Bautätigkeit sehen wir noch Potenzial in unserem Marktgebiet, insbesondere in der Region Malters.» Der Bruttoerfolg im Zinsengeschäft betrug letztes Jahr 11,8 Millionen – eine Zunahme von 2,6 Prozent.

Die Kundengelder erhöhten sich um 5 Prozent auf 724,4 Millionen Franken. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 8,8 Prozent auf 1,3 Millionen zu. Zum Ergebnis auch beigetragen hätten Kosteneinsparungen im IT-Bereich. Insgesamt habe sich der Geschäftsaufwand um 6,5 Prozent reduziert.

Seit 25 Jahren tätig

Die Spar- und Leihkasse Entlebuch (Gründung 1850), die Volksbank Schüpfheim (Gründung 1926) und die Sparbank Escholzmatt (Gründung 1906) schlossen sich im Jahr 1994 zur EB Entlebucher Bank zusammen. 1997 erreichte die neue Bank bereits eine Bilanzsumme von 500 Millionen Franken. 2004 folgte die Mitgründung der Clientis AG, die verschiedene Regionalbanken unter einer Dachmarke vereinte. Vor zehn Jahren wurde die Bankstelle Malters eröffnet. 2013 erreichte die Bilanzsumme 750 Millionen Franken. Im angebrochenen Jahr 2019 begeht die Clientis EB Entlebucher Bank ihr 25-Jahr-Jubiläum. Diverse Aktivitäten sind diesbezüglich geplant. (rab)

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