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Cloud-Startup Dfinity setzt IBM-Mann an die Spitze des Schweizer Teams

Jan Camenisch leitet das «Zurich Research Lab» von Dfinity.
Maurizio Minetti
Das Zürcher Dfinity-Team v.l.n.r.: David Derler, Gregory Neven, Manu Drijvers, Jan Camenisch, Maria Dubovitskaya, Robert Lauko, Yulin Liu, Andrea Cerulli. (Bild: PD)

Das Zürcher Dfinity-Team v.l.n.r.: David Derler, Gregory Neven, Manu Drijvers, Jan Camenisch, Maria Dubovitskaya, Robert Lauko, Yulin Liu, Andrea Cerulli. (Bild: PD)

Dfinity baut in der Schweiz aus. Das amerikanisch geprägte und mit viel Risikokapital gepolsterte Blockchain-Start-up hat am Standort Zürich neue Mitarbeiter an Bord geholt. Die über eine Zuger Stiftung organisierte Jungfirma hat laut einer Mitteilung diverse «Spitzenkräfte» aus dem Kryptobereich engagiert. Jan Camenisch, der zuvor fast zwanzig Jahre lang bei IBM Research in Rüschlikon gearbeitet hat, wird laut der Mitteilung als Head of Privacy and Cryptography das neue «Zurich Research Lab» leiten. «Ich bin sehr beeindruckt von Dfinity, für mich ist es das aufregendste Projekt unserer Zeit», lässt er sich zitieren. Insgesamt soll das Schweizer Team in den nächsten Monaten auf 50 Mitarbeiter wachsen.

Dfinity will ein dezentrales Netzwerk aus Computern bauen, die durch das Blockchain-Protokoll verbunden sind. So soll eine neue Art von Cloud Computing entstehen. Damit greift Dfinity alteingesessene Cloud-Giganten wie Amazon, Google, IBM oder Microsoft an. Nach der Vorstellung von Dfinity sollen Unternehmen künftig nicht mehr diese grossen proprietären Cloud-Anbieter nutzen, sondern eben eine öffentliche Infrastruktur wie jene, die Dfinity aufbauen will. Anbieter wie Amazon würden ihre Kunden «kaum mehr aus den Fängen lassen», sagte Dfinity-Gründer Dominic Williams kürzlich in einem Interview mit dem Fachmagazin «Netzwoche». Dfinity will in der ersten Jahreshälfte 2019 loslegen.

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