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Zuger Vermögensverwalter Corestone wird noch schweizerischer

Der Vermögensverwalter Corestone löst sich von seinen holländischen Wurzeln. Die Schweiz biete durch eine «fragmentiertere Vorsorgelandschaft» ein grösseres Wachstumspotenzial.
Raphael Bühlmann
Corestone-CEO Martin Mlynár. (Bild: PD)

Corestone-CEO Martin Mlynár. (Bild: PD)

Die im Jahr 2007 in Zug ge­gründete Corestone Investment ­Managers hat mit ihrer Muttergesellschaft Robeco eine Vereinbarung über ein Management-Buy-out (MBO) getroffen. Wie «Cash» schreibt, ermöglicht das MBO dem «Multi-Asset-Multi-Manager» mit einem Anlagevermögen von rund 36 Milliarden Franken, Geschäftsmöglichkeiten in Marktsegmenten und geografischen Märkten zu verfolgen, die ausserhalb des strategischen Bereichs von Robeco liegen, besser zu nutzen, heisst es im entsprechenden Artikel. Gleichzeitig werde die strategische Zusammenarbeit mit Robeco fortgesetzt, um weiterhin auf die Dynamik des niederländischen Marktes für Pensionskassen reagieren zu können, wie es in einer entsprechenden Medienmitteilung weiter heisst.

Durch den MBO von Core­stone werde das operationelle Modell von Robecos treuhänderischem Geschäft in den Niederlanden nicht geändert. Core­stone werde seine Rolle als ­Multi-Manager für integrierte Treuhandmandate weiterhin wahrnehmen. Laut Aussagen von Martin Mlynár, CEO und Mitgründer von Corestone, hat die Zusammenarbeit mit Robeco ermöglicht, die Service-Plattform für Pensionskassen auf dem niederländischen Markt aufzubauen. Nun trete Corestone in eine neue Phase ein.

Personalausbau in Zug

Gegenüber dem Finanzportal finews.ch erklärte Mlynár: «Wir haben vor, den Schweizer Anteil verstärkt auszubauen, und haben dazu bereits Experten eingestellt.» Tatsächlich scheint an der Baarerstrasse 37 in Zug derzeit einiges in Gang zu sein. In der Schweiz und in Skandinavien wolle der Vermögensverwalter mittels Personalausbau wachsen. In Italien und Deutschland sind dagegen eher Partnerschaften mit Anbietern vor Ort angestrebt. Im Unterschied zum «reifen» Pensionskassenmarkt in den Niederlanden, dem angestammten Geschäftsfeld von Robeco, wo die Anzahl Vorsorgewerke in den letzten zehn Jahren von über 900 auf unter 300 Kassen geschrumpft ist, sei die Schweizer Vorsorgelandschaft noch stark fragmentiert, urteilt CEO Mlynár.

Im Unterschied zum «reifen» Pensionskassenmarkt in den Niederlanden, dem angestammten Geschäftsfeld von Robeco, wo die Anzahl Vorsorgewerke in den letzten zehn Jahren von über 900 auf unter 300 Kassen geschrumpft ist, sei die Schweizer Vorsorgelandschaft noch stark fragmentiert, urteilt CEO Mlynár. «Wir denken aber, dass sich das mit der politischen Dis­kussion über die Vorsorge noch deutlich verändern wird», erklärt er gegenüber finews.ch weiter. Core­stone glaube daher, dass es künftig auch für Pensionskassen mehr Sinn mache, spezialisierte Dienstleistungen einzeln einzukaufen – die Zuger Firma positioniere sich hierzulande etwa mit ausgelagerten Diensten.

Core­stone würde damit noch schweizerischer, obschon Mlynár schon seit Anfang der Nullerjahre in der Schweiz beheimatet ist. Im Jahr 2004 hatten er und ein Partner sich für die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz entschieden; damals bauten sie in Zug den Vermögensverwalter Altis auf, der nun der niederländischen Bank ING gehört. 2007 gründete die Truppe Corestone, abermals in Zug.

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