Credit Suisse ernennt neuen Leiter für Zuger Privatkundenbereich

Der Luzerner Niklaus Hinnen leitet ab März das Private Banking in Zug. Der bisherige Leiter geht auf eigenen Wunsch in Frühpension.

Livio Brandenberg
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Niklaus Hinnen. (Bild: PD)

Niklaus Hinnen. (Bild: PD)

Die Credit Suisse hat Niklaus Hinnen zum neuen Leiter des Private Bankings Zug innerhalb der Region Zentralschweiz ernannt, wie es in einer Mitteilung der Grossbank vom Mittwoch heisst. In dieser Funktion werde Hinnen ab dem 1. März 2019 für den entsprechenden Bereich in Zug verantwortlich sein sowie die Aktivitäten der Bank vor Ort koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten. Er wird an Roger Suter rapportieren, den Regionenleiter Zentralschweiz der CS.

Niklaus Hinnen blicke auf 20 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche zurück; er habe in der Vergangenheit bei verschiedenen grösseren Firmen in der Anlageberatung und Strategieumsetzung gearbeitet, schreibt die CS weiter. Seit 2011 leitete er den Standort Zürich der Luzerner Kantonalbank. Hinnen verfüge über einen Abschluss in Betriebsökonomie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und habe ausserdem einen Studiengang zum Finanz- und Anlageexperten absolviert.

40 Jahre für die CS tätig

Hinnen sei in Luzern aufgewachsen, wohne mit seiner Familie in der Stadt Zug und sei vor Ort bestens vernetzt. «Mit diesem Schritt geht er an die Wurzeln seiner beruflichen Laufbahn zurück: Er hatte im Jahr 1998 ein Praktikum bei der Credit Suisse am Standort Zug absolviert», heisst es im Communiqué.

Der bisherige Leiter Urs Inderbitzin war gemäss Mitteilung mehr als 40 Jahre für die Credit Suisse tätig und hatte die Funktion als Leiter Private Banking Zug über viele Jahre inne. Mit seinem grossen Bankwissen und seinem breiten Beziehungsnetz habe er «das Geschäft vor Ort massgeblich geprägt». Dieser Führungswechsel erfolge auf Wunsch von Urs Inderbitzin, diesen Frühling in Frühpension zu gehen.

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