CS entsorgt Altlast

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Nach der UBS zahlt auch die Credit Suisse 400 Millionen Dollar zur Beilegung eines US-Gerichtsstreites um hypothekenbesicherte Anleihen. Die CS zahlt der National Credit Union Administration (NCUA) 400 Millionen Dollar, um ein langjähriges Gerichtsverfahren im Bundesstaat Kansas über die Verantwortung für entstandene Schäden im Zusammenhang mit dem Verkauf von verbrieften Wohnhypotheken beizulegen.

Die beiden Parteien hatten sich Anfang März im Grundsatz auf einen Vergleich geeinigt, worauf die Bank ihre entsprechenden Rückstellungen nachträglich zu Lasten des abgelaufenen Geschäftsjahres um 300 Millionen Franken erhöht und ihren zuerst gemeldeten Jahresverlust um 272 Millionen Franken nach oben anpassen musste. Agenturberichte zitierten gestern einen Banksprecher in den USA, wonach das Institut mit dem Abschluss des Vergleichs einen weiteren Rechtsfall habe zur Seite legen können. Dessen Kosten hätten für die Bank keine weiteren Folgen für die Erfolgsrechnung. (dz)