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CYBERSECURITY: Betrüger zielen auf Kantonalbank-Kunden

Seit kurzem kursieren wieder E-Mails, die Kunden der Luzerner Kantonbank auffordern, ihre E-Banking-Login-Daten preiszugeben.
Haupteingang der Luzerner Kantonalbank (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 27. Januar 2016))

Haupteingang der Luzerner Kantonalbank (Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 27. Januar 2016))

In den Nachrichten steht: «Wenn Sie diese E-Mail in Ihrem Postfach sehen, liegt bei Ihrem eBanking ein Synchronitätsfehler vor. Um diesen Fehler zu beheben, melden Sie sich bitte JETZT HIER im eBanking an. Bitte achten Sie darauf, dass Sie nach dem Log-In aufgefordert werden, ein einmaliges Passwort zu erstellen. Dieses wird bei dem Telefonat mit dem eBanking Support Team abgefragt. Sie werden dann aufgefordert ein paar Daten zu bestätigen. Anschliessend wird ein Auswertungsbericht an unsere Diagnostik geschickt. Sie werden dann per SMS benachrichtigt, und anschliessend telefonisch von unserem eBanking Support Team kontaktiert.»

Der entsprechende Link führt allerdings nicht auf die Website einer Bank, sondern auf eine betrügerische Seite. Ausserdem fordern Banken ihre Kunden grundsätzlich nie auf, Login-Daten zu bestätigen. Max Klaus, stellvertretender Leiter der Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), bestätigt, dass es sich dabei um eine neue Angriffswelle handelt. «Die aktuelle Phishing-Welle im Namen der «Kantonalbank» ist uns bekannt, und wir haben am Montag die im Fokus des Angriffs stehenden Banken über unsere etablierten Kanäle entsprechend informiert», so Klaus. Welche Banken genau betroffen sind, sagt Klaus nicht: «Wir äussern uns grundsätzlich nicht zu den Namen potenzieller Opfer.»

Diverse Kantonalbanken wie jene aus Zürich und Luzern haben ihre Kunden am Montag informiert. Ein Sprecher der Luzerner Kantonalbank sagt auf Anfrage: «Die LUKB fordert Ihre Kunden niemals per Telefon oder E-Mail auf, Passwörter, Kreditkartendaten oder andere persönlichen Informationen anzugeben, zu verifizieren oder zu aktualisieren.» Der Rat der Zuger Kantonalbank gilt generell bei Phishing-Attacken: «Falls Sie solche E-Mails erhalten, klicken Sie nicht auf die vorhandenen Links sondern löschen das Mail umgehend.»

(mim)

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