DagmErsellen

Neuer Schweiz-Chef beim Zigarettenhersteller JTI

Andrew Reay ist neuer General Manager Schweiz beim Zigarettenhersteller JTI in Dagmersellen. Reay folgt auf Martyn Griffiths, der per Ende Dezember 2020 in den Ruhestand trat.

Christopher Gilb
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Der neue JTI-Schweiz-Chef Andrew Reay.

Der neue JTI-Schweiz-Chef Andrew Reay.

Bild: PD

Der Tabakkonzern Japan Tobacco International (JTI) hat einen Wechsel an der Spitze der Schweizer Organisation mit Sitz in Dagmersellen verkündet. Seit 1. Januar leitet diese neu Andrew Reay. Der gebürtige Brite ist im Konzern bereits weit herumgekommen. Gestartet hatte er seine Karriere 1992 bei der R. J. Reynolds Tobacco Company in Grossbritannien, deren Auslandsgeschäft 1999 von JT International übernommen wurde. Den Schweizer Markt kennt der 56-Jährige aus den Jahren 2000 bis 2010, als Reay am JTI-Hauptsitz in Genf unter anderem als Leiter der Winston Brand Group tätig war. Danach war er Länderchef in Griechenland, Ungarn, Tschechien sowie der Slowakei. Die letzten vier Jahre war er für JTI in Irland verantwortlich.

Den Marktanteil gesteigert

Sein Vorgänger in Dagmersellen, Martyn Griffiths, hatte die Stelle per Oktober 2018 übernommen, nachdem dessen Vorgänger John Aurlund wiederum eine neue Position am Hauptsitz des Unternehmens in Genf übernommen hatte. Nun ist der 61-jährige Griffiths per Ende Dezember 2020 in den Ruhestand getreten. «Ich danke Martyn Griffiths ganz herzlich für das grosse Engagement in unserem Unternehmen und wünsche ihm für seine private Zukunft nur das Beste», wird Stefan Fitz, Regional President Western Europe von JTI, in der Mitteilung zitiert. Unter Griffiths Leitung habe der Marktanteil in der Schweiz weiter gesteigert werden können. Zudem belegte JTI erneut einen Podestplatz bei der Verleihung des Top Employer Awards in der Kategorie mittelgrosse Unternehmen der Schweiz, heisst es in der Mitteilung.

In Dagmersellen beschäftigt JTI rund 325 Mitarbeitende, 200 davon in der Fabrik, wo jährlich rund 12,6 Milliarden Zigaretten von Marken wie Camel, Winston oder Natural American Spirit produziert werden. Rund 80 Prozent davon werden in den Maghreb, die Golfstaaten oder nach Südafrika exportiert. Auch an der Spitze der Fabrik gab es letztes Jahr einen Wechsel: Piotr Lipinski folgte auf Hubert Erni.