Imperiale Bezüge
Daniel Vasella hat bei Novartis 421 Millionen Franken verdient

Seit 1996 hat Daniel Vasella als CEO und Verwaltungsratspräsident von Novartis 421 Millionen Franken verdient. Den grossen Teil davon in Form von Tausenden von Optionen und Aktien.

Roman Seiler
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Heute Freitag leitet Daniel Vasella seine letzte Novartis-Generalversammlung (Archivbild von 2011). (Thorsten Futh/laif)

Heute Freitag leitet Daniel Vasella seine letzte Novartis-Generalversammlung (Archivbild von 2011). (Thorsten Futh/laif)

Selbst wenn sich Daniel Vasella 72 Millionen Franken für das fallen gelassene Konkurrenzverbot ans Bein streichen muss: Er ist wohl der bestverdienende Schweizer Manager. 421 Millionen Franken kassierte er seit 1996. Darauf zahlte er kräftig Steuern und spendete einen zweistelligen Millionenbetrag für wohltätige Zwecke.

Novartis: die offenen Fragen

Heute ab 10 Uhr moderiert Daniel Vasella (59) in der St. Jakobshalle in Basel seine letzte Generalversammlung bei Novartis. Erwartet werden 2500 bis 3000 Aktionäre, die bohrende Fragen stellen werden. Beispielsweise, ob Vasella das Konkurrenzverbot einhalten wird, auch wenn es formal aufgehoben worden ist - ebenso wie die Abgeltung in der Höhe von 72 Millionen Franken. Sie werden auch wissen wollen, welche zukünftige Rolle Vasella beim Pharmariesen spielen wird. Der «Nordwestschweiz» wurden diese und weitere Fragen bis gestern Abend nicht beantwortet. Sie lauteten:

Bleibt Daniel Vasella nach seinem Rücktritt beratend für Novartis tätig? Wenn dies der Fall sein sollte: Wie hoch ist seine Entschädigung für diese Dienste?

Vasella wird Ehrenpräsident von Novartis. Welche Aufgaben sind mit diesem Amt verbunden? Erhält er Zutritt zu den Verwaltungsratssitzungen? Was sind die weiteren Aufgaben des Ehrenpräsidenten?

Vasellas Vorgänger Alex Krauer bekommt als Ehrenpräsident 62 000 Franken. Wie viel ist es bei Vasella? Erhält er ein Büro sowie Personal? Wer bezahlt die Kosten? (SeI)