Coronakrise
Dank Kurzarbeit und Einstellungsstopps: Schaffner kann Dividende ausschütten

Das Solothurner Elektrounternehmen Schaffner konnte die Ertragslage in der zweiten Jahreshälfte trotz Krise verbessern. Grund dafür sind umgehend eingeleitete Kostensenkungen.

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Behauptete sich in einem schwierigen Umfeld: Die Schaffner Gruppe mit Sitz im solothurnischen Luterbach.

Behauptete sich in einem schwierigen Umfeld: Die Schaffner Gruppe mit Sitz im solothurnischen Luterbach.

Keystone

(wap) Mit einem Nettoumsatz von 171,7 Millionen Franken und einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,7 Millionen habe die Gruppe ein «ansprechendes» Jahresergebnis erzielt, heisst es in einer von der Schaffner Gruppe am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. Der Verwaltungsrat schlage der Generalversammlung vom 12. Januar deshalb vor, eine Dividende von 2 Franken pro Aktie auszuzahlen.

Möglich sei dies dank den sofort eingeleiteten Sparmassnahmen, so die Mitteilung: «Über Kurzarbeit, Einstellungsstopps, Frühpensionierungen, den Abbau von Überstunden sowie von temporär Angestellten wurden die Ressourcen in den Werken und anderen Standorten gesteuert.»