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Dank Tesla: Starker Schlussspurt
der Bossard-Gruppe in den USA

Die auf Verbindungstechnik spezialisierte Bossard-Gruppe verzeichnet für das Geschäftsjahr 2018 erneut Umsatzrekorde. Vor allem der Absatz in die
Elektroauto-Industrie in den Vereinigten Staaten zieht wieder an.
Raphael Bühlmann
Gefragt bei US-Elektroautobauer Tesla: Verbindungstechnik von Zuger Bossard. (Bild: Stefan Kaiser)

Gefragt bei US-Elektroautobauer Tesla: Verbindungstechnik von Zuger Bossard. (Bild: Stefan Kaiser)

Die Bossard-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2018 erneut Rekordresultate aus. Wie die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zeigen, erhöhte sich der Gesamtumsatz gegenüber Vorjahr um 10,8 Prozent auf 871,1 Millionen Franken. Im vierten Quartal 2018 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 212,1 Millionen Franken – ein Plus von 7,9 Prozent. Wie Bossard in einer Mitteilung schreibt, hätten alle Marktregionen zum Wachstum beigetragen. Vor allem aber zahlt sich für Bossard das Geschäft als Zulieferer für Tesla aus.

«Positiv zur Nachfragebelebung hat im zweiten Halbjahr auch die Kooperation mit dem grössten amerikanischen Elektrofahrzeughersteller beigetragen. Dieser erhöhte den Produktionsausstoss seiner dritten Modellreihe deutlich», schreibt Bossard in der Mitteilung. In Nordamerika steigerte man den Umsatz allein im vierten Quartal um 13 Prozent auf 61 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr 2018 resultiert ein Umsatzplus von 9,4 Prozent.

Ebenfalls positive Zahlen vermeldet Bossard für die Geschäfte in Fernost. «In Asien wirkt sich unsere Aufbauarbeit der vergangenen Jahre weiterhin positiv auf die Geschäftsentwicklung aus». Der Umsatz nahm gegenüber dem Vorjahr um 13,4 Prozent auf 137,2 Millionen zu. Auf den europäischen Absatzmärkten erhöhte Bossard den Umsatz um 10,8 Prozent auf einen neuen Rekordwert von 493 Millionen Franken. Der Industriekonzern bleibt für diese Marktregion aber vorsichtig optimistisch und schreibt in der Mitteilung von einer «verminderten Wachstumsdynamik». «Bei einigen Kunden stellen wir nach wie vor eine hohe Kapazitätsauslastung fest, womit das Potenzial für überdurchschnittliches Wachstum tendenziell abflacht. Auch ein gewisser Basiseffekt spielte eine Rolle: Die Vergleichsgrundlage des vierten Quartals 2017 lag bereits auf hohem Niveau», schreibt Bossard.

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