Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Darum geht es im Fall Sika

Die fünf Urenkel von Sika-Gründer Kaspar Winkler besitzen via ihre Schenker-Winkler-Holding (SWH) dank Stimmrechtsaktien mit gut 16 Prozent des Aktienkapitals rund 53 Prozent aller GV-Stimmen. Nachdem ihre Mutter im Dezember 2013 verstorben war, entschieden sich die Erben, die Sika-Kontrollmehrheit zu verkaufen. Ohne Einbezug des Managements verhandelten sie im Geheimen mit dem französischen Konzern Saint-Gobain. Am 5. Dezember 2014 einigten sich beide Parteien auf einen Verkauf der SWH für 2,75 Milliarden Franken. Aufgrund der Opting-out-Klausel in den Firmenstatuten ist der Käufer der SWH nicht verpflichtet, auch allen anderen Sika-Aktionären ein Angebot zu unterbreiten.

Der Sika-Verwaltungsrat (VR) wehrt sich gegen die Übernahme. An der Generalversammlung vom April 2015 hat er erstmals die Vinkulierungsklausel aus den Statuten angewendet und die SWH-Stimmen auf unter 5 Prozent beschränkt. Damit verhinderte der VR seine eigene Abwahl und eine Kontrollübernahme durch die Gegenpartei.

Erfolglos versuchte die SWH bisher, die Stimmrechtsbeschränkung als nichtig zu erklären. Beim aktuellen Verfahren (siehe Haupttext) geht es um die Anfechtungsklage zu den GV-Entscheiden vom April 2015 der Erbenfamilie Burkard. (eme.)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.