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Das Glas ist halb voll

Mobile Payment Etwas mehr als 0,2 Prozent der Zahlungen in der Schweiz werden heute über eine Smartphone-App getätigt, schätzt das IFZ. Trotzdem sieht das Institut das Glas für Mobile Payment im Allgemeinen und Twint im Speziellen als halb voll an. Dass die Marktentwicklung von Mobile Payment in der Schweiz teilweise belächelt worden sei, hänge primär mit überhöhten Erwartungen zusammen, heisst es in der Studie. Dass Kunden nur zögerlich auf die neuen Dienste umsteigen, ist ­ihnen zufolge normal: Die Adoptionsgeschwindigkeit von Innovationen im Bereich des Bezahlens verlaufe vor allem in der Anfangsphase immer sehr langsam.

Sollte sich Mobile Payment ähnlich entwickeln wie die Kontaktlos-Funktion, könnten bis im Jahr 2020 monatlich etwa 2,5 bis 3 Millionen Transaktionen über das Smartphone getätigt werden. Das entspräche einem Marktanteil von 1,5 bis 2 Prozent.

Bekannte Bezahlapps in der Schweiz sind etwa Twint, Apple Pay und Samsung Pay. Twint entstand aus der Fusion der UBS-, ZKB- und Six-App Paymit und der Postfinance-App Twint. Gemeinsam wollten die Banken damit Apple Pay entgegentreten. Die neue Twint-App ist seit Mai 2017 verfügbar. In einer Mitteilung von Ende Oktober feierte Twint die 500 000. Kundin. 1200 Nutzer würden sich täglich neu registrieren. Allerdings wurde Twint bereits in einigen Medien als Rohrkrepierer bezeichnet. (sda)

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