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DATENSCHUTZ: WhatsApp bekommt die schlechteste Note

In einer Studie schneiden Apple, Adobe und Yahoo punkto Sicherheit der Daten gut ab. WhatsApp fällt dagegen komplett durch.
Wer mit dem Handy-Programm WhatsApp kommuniziert, hinterlässt Datenspuren im Cyberspace, die nicht geschützt sind. (Bild: Keystone)

Wer mit dem Handy-Programm WhatsApp kommuniziert, hinterlässt Datenspuren im Cyberspace, die nicht geschützt sind. (Bild: Keystone)

Bernard marks

In einem Rating der amerikanischen Datenschutz-Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) wurde die Datenschutz-Politik von 24 Online-Unternehmen unter die Lupe genommen. Untersucht wurde zum Beispiel, ob den Nutzern mitgeteilt wird, wenn die US-Regierung Daten anfordert und wie lang Nutzerdaten, darunter IP-Adressen oder gelöschte Inhalte, bei den Unternehmen gespeichert werden.

Ausserdem wurde abgefragt, ob darüber informiert wird, wie häufig Regierungen das Löschen von Inhalten oder Konten anfragen und wie oft dem stattgegeben wird. Zudem wurde gefragt, ob die Unternehmen sich öffentlich dagegen aussprechen, in ihre Software, Dienste und Technologien Hintertüren einzubauen, über die Informationen abgerufen werden können, ohne dass Nutzer dies bemerken. Der Datenschutzbericht wird seit 2011 veröffentlicht.

Neben Apple, Adobe und Yahoo, bekamen auch der Online-Speicherdienst Dropbox gute Noten. Facebook und Twitter erhielten von der EFF vier von fünf Sternen. Drei Sterne gab es für Google, Microsoft und Amazon. Auch Snapchat, das im vergangenen Jahr zu den Verlierern gehörte, erhielt dieses Mal drei Sterne. Am schlechtesten wurde WhatsApp bewertet.

Kritik an Facebook und LinkedIn

Bei Google und Amazon bemängelte die EFF in der Studie fehlende Informationen für Nutzer über Datenanfragen der Behörden sowie über die Datenspeicherung. Bei Facebook und dem Karriere-Netzwerk LinkedIn sieht die EFF Defizite bei Informationen über Behörden-Anträge zum Entfernen einzelner Inhalte. Der Kurzmitteilungsdienst bekam lediglich einen Punkt, obwohl der Dienst nach der Übernahme durch Facebook nun mit besseren Ressourcen zum Schutz der Daten ausgestattet sei. Für WhatsApp spreche lediglich, dass man dort Hintertüren für Behörden ablehne. Bei den vier anderen Kriterien fiel der populäre Messenger durch.

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