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Dem König winkt der Muni – und 1 Million Franken

Sponsoring eme. Während des Tages an die Arbeit, am Abend ans Schwingtraining. Diese Zeiten gehören der Vergangenheit an, vor allem, was die Spitzenstars betrifft. Keiner der Top-Athleten – Sempach Matthias, Wenger Kilian, Stucki Christian u. a. – geht einer 100-Prozent-Anstellung nach. Zu gross ist der Aufwand für Kraft-, Konditions- und Mentaltraining neben den Einheiten im Schwingkeller.

Verband verdient mit

Möglich macht den Halbprofi-Status der Eidgenössische Schwingerverband (ESV), im Sägemehlsport so etwas wie die Fifa im Fussball. Der ESV lockerte 2010 das Werbeverbot für die Schwinger. Seither ist es den Athleten offiziell erlaubt, für Firmen, Produkte und Dienstleistungen zu werben. Jeder Sponsoringvertrag muss vom ESV abgesegnet werden, 10 Prozent des Honorars gehen an die Nachwuchsförderung. Im Geschäftsjahr 2015 hat der ESV so rund 180 000 Franken von den Schwingern erhalten.

Laut Manuel Röösli, Redaktionsleiter der Zeitung «Schlussgang», ist ein Schwingerkönigtitel heute rund 1 Million Franken wert. Mit ihren Werbeverträgen haben die drei letzten Könige Abderhalden Jörg, Wenger Kilian und Sempach Matthias den Titel entsprechend zu Geld gemacht.

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