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Der Erste – und Einzigartige

Die LK International AG mit Sitz in Cham hat den Namen KJUS zu einer weltumspannenden Marke für Premium-Ski-, -Golf- und -Outdoorbekleidung entwickelt.
Didi Serena, Gründer und Eigentümer der Lasse Kjus International AG, mit seiner neusten Entwicklung im Outdoor-Fashion Bereich. (Bild: AHY)

Didi Serena, Gründer und Eigentümer der Lasse Kjus International AG, mit seiner neusten Entwicklung im Outdoor-Fashion Bereich. (Bild: AHY)

Wer im März 2012 ein Swiss-Flugzeug bestieg und das Bordmagazin durchblätterte, blieb an einem Foto hängen: ein Herr mit markanten Zügen, strahlend auf dem Hintergrund verschneiter Berge. Didi Serena (62) hat es mit seiner Firma in dieses Schaufenster schweizerischer Werte geschafft: «Eine hervorragende Plattform für unsere Produkte», gibt der Porträtierte unumwunden zu. Der Gründer, Tüftler, begnadete Verkäufer, kreative Geist und Eigentümer der Lasse Kjus International AG hat in 12 Jahren Firmengeschichte einen neuen Brand im Sport-Textil Premiumsegment durchgesetzt.

Opportunitäten genutzt

«Als wir anfingen, mussten wir im Fachhandel Widerstände überwinden.» Die erste und alle folgenden Kollektionen der betont ruhig gezeichneten Skibekleidung mit dem Namen des Klasserennfahrers waren kompromisslos auf Qualität und Funktionalität getrimmt. «Wir begründeten ein neues Produktsegment», sagt Didi Serena. Dem Handel gab er die Chance, Skibekleidung über «tolle Eigenschaften und nicht über das Preisticket» zu verkaufen. Die Opportunität wurde genutzt: Die Marke KJUS setzte zum Siegeszug an, zuerst in der Schweiz, dann in Europa und jetzt über den ganzen Globus ... «Ich ging immer selbst mit den Produkten unter dem Arm zu den potenziellen Partnern.» 32 Länder werden aktuell beliefert. «Momentan sind wir daran, Südkorea – ein riesengrosser Markt – an die Hand zu nehmen», sagt Didi Serena.

«Be first, be unique, be different» – sei der Erste, sei einzigartig, sei verschieden: 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leben dieses Geschäftsmotto im Frühling 2012. «Wir platzen aus allen Nähten», schmunzelt der Firmenchef. Im Dezember wird ein eigenes, grosszügiges, jetzt im Bau befindliches Firmengebäude in Hünenberg bezogen. Ein Bekenntnis auch zum Standort Zentralschweiz. Ebenfalls Garanten für Kontinuität sind die beiden Söhne Nico und Sven, die in leitenden Positionen im Unternehmen tätig sind.

Globale Spezialisten

Der technologische Vorsprung der Produkte mit dem KJUS-Label ist ein Hauptanliegen von Didi Serena: Immer wird an neuen Stoffen getüftelt, die den Wärmehaushalt des Sport treibenden Menschen optimal regulieren. «KJUS arbeitet mit den Topfirmen auf diesem Gebiet.» Und zwar weltweit: «Wir haben einen Spezialisten für gewobene Stoffe aus Japan.» Produziert werden die hochklassigen Endprodukte in China, aber auch in Italien, Portugal und Rumänien. «Wir sind auf Spezialisten in geografischer Nähe angewiesen, die kleine Serien herstellen können.»

Auch in Marketing und Werbung setzt KJUS auf höchste Glaubwürdigkeit, Qualität und global strahlende Markenbotschafter. Didi Serena kündigt an: «Ab diesem Frühling wird Didier Cuche unser Label vertreten.» Der Neuenburger ergänzt damit eine lange Liste prominenter, aktiver und zurückgetretener Weltcupathleten, die von den Eigenschaften der Produkte und der Marke überzeugt sind. Dazu gehören Lara Gut, Bode Miller und Dario Cologna.

Ansteckende Leidenschaft

KJUS war lange eine Marke für die kalte Jahreszeit, das Sortiment beschränkte sich auf Bekleidung für die Skipiste. «Ein warmer Winter konnte unsere Bilanz verhageln», gibt Serena zu bedenken. 2008 kam daher die Zuwendung zur zweiten Jahreshälfte: «Unser textiles Know-how konnten wir hervorragend in diesen neuen Marktbereich einbringen.» Die neue Outdoor- und Golfkollektion wartet ebenfalls mit hervorstechenden Merkmalen in Leichtigkeit, Komfort und in der Wärmeregulierung auf. Serena, selbst ein engagierter Golfer, ist besonders stolz auf die neuste Entwicklung für diesen Bereich: «Wir haben eine Jacke auf den Markt gebracht, die ist so leicht, da glaubt uns kein Mensch, dass diese wasserdicht ist!» Wenn Didi Serena einen Artikel von KJUS dem Besucher erklärt, schimmert ein weiterer Grund für den Erfolg des Unternehmens durch: die ansteckende Leidenschaft des Patrons für seine Produkte!

Der Leidenschaft für KJUS erliegen auch Prominente verschiedenster Couleur: Philippe Rochat, der abtretende Koch (19,5 Gault Millau-Punkte) aus Crissier, «ist ein guter Freund und Markenbotschafter», erzählt Didi Serena. Oder Ex-Swiss-Chef und neuer GC-Präsident André Dosé, der das Porträt über den KJUS-Firmenchef im Swiss-Magazin sicher mit Freude gelesen hat.

Andréas Härry

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