Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Die Investitionen in Asien machen sich bezahlt

Halbjahreszahlen rom.Der Schindler-Konzern hat von Januar bis Juni einen Reingewinn von 372 Millionen Franken erzielt. Das ist ein Plus von 3,9 Prozent zur Vorjahresperiode. Das operative Ergebnis auf Stufe Ebit legte um 5,9 Prozent auf 504 Millionen Franken zu. In Lokalwährungen sah es noch besser aus, der Betriebsgewinn ging sogar um 7,6 Prozent nach oben.

An den Zahlen des Liftkonzerns besonders erfreulich ist die gesteigerte Profitabilität. Zwecks Ausbau in Asien hat Schindler vor vier Jahren einen Rückgang der Gewinnmarge bewusst in Kauf genommen. Seither hat das Unternehmen vor allem in China und Indien ein enormes Investitionsprogramm durchgeführt. Mehrere Fabriken wurden erstellt, nach und nach nehmen diese nun Betriebstemperatur auf und tragen zum Ergebnis bei.

Wie sich an den Zahlen zeigt, dürfte sich der Effort bezahlt machen. Nachdem die Gewinnmarge 2014 bis auf 10 Prozent zurückgegangen war, konnte Schindler seit zweieinhalb Jahren die Profitabilität steigern (siehe Grafik). Vom ersten zum zweiten Quartal stieg die Gewinnmarge von 10,8 auf 11,3 Prozent. Fürs ganze erste Halbjahr 2016 legte die Ebit-Marge um 0,3 Prozentpunkte auf 10,9 Prozent zu. Liesse man Restrukturierungskosten von 10 Millionen Franken ausser Acht, die im zweiten Quartal angefallen waren, so läge die Betriebsgewinnmarge im ersten Halbjahr gar bei 11,1 Prozent.

Der Abstand zur Konkurrenz ist aber nach wie vor gross. Die beiden stärksten Widersacher Otis (19,3 Prozent) und Kone (15,3 Prozent) weisen eine deutlich höhere Gewinnmarge auf.

Der Umsatz des Schindler-Konzerns erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 3,4 Prozent auf 4,6 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus bei den Einnahmen rund 3,9 Prozent. Der Auftragseingang wuchs um 2,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Franken und erklomm damit die 5-Milliarden-Franken-Grenze.

Vorsichtigerer Ausblick

Für das Gesamtjahr hat der Konzern seinen Ausblick beim Umsatzwachstum auf ein Intervall zwischen 3 und 5 Prozent in Lokalwährungen gesenkt. Bisher ging Schindler von einer Spanne zwischen 3 und 7 Prozent aus. Für den Reingewinn erwartet die Geschäftsleitung einen Wert im Bereich von 750 bis 800 Millionen Franken. Im Jahr 2015 hatte der Schindler-Konzern einen Gewinn von 747 Millionen Franken erzielt. An der Börse kamen diese Aussichten gestern weniger gut an. In einem leicht gedämpften Marktumfeld gaben die Schindler-Namensaktien um 3,4 Prozent nach. Die Schindler-Partizipationsscheine verloren 4,39 Prozent.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.