Dierikon
Hoher Bestellungseingang bei Komax

Der Industriebetrieb schreibt wieder Gewinn.

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Blick in die Produktion von Komax in Dierikon.

Blick in die Produktion von Komax in Dierikon.

Bild: Dominik Wunderli

Der Dieriker Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen Komax schreibt im Bericht zum ersten Semester, dass sich die Marktsituation dank der sich erholenden Automobilindustrie schrittweise verbessert habe. Dadurch erzielte Komax im ersten Halbjahr einen hohen Bestellungseingang von 229,1 Millionen Franken (Vorjahr: 143,8 Millionen). Da viele dieser Bestellungen erst in den nächsten Monaten abgearbeitet werden können, ist der Umsatz weniger stark gestiegen – im Vorjahresvergleich um 26,2 Prozent auf 183,3 Millionen.

Der Gewinn auf Stufe Ebit betrug 14,1 Millionen Franken. Im Vergleichzeitraum des Vorjahres hatte Komax noch Verlust geschrieben. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn nach Steuern von 8,4 Millionen nach einem Verlust von 11,6 in der Vorjahresperiode. Die Gewinnzahlen widerspiegeln gemäss Komax die Erholung und die Wirksamkeit der 2020 umgesetzten Kostensparmassnahmen. Im Rahmen dieser Massnahmen musste Komax letztes Jahr auch Jobs abbauen.

Weiter teilte Komax mit, dass sich Marcus Setterberg nach 14 Jahren bei Komax, wovon die letzten drei als Mitglied der Gruppenleitung, entschieden habe, das Unternehmen Ende 2021 zu verlassen und eine neue Herausforderung anzunehmen. Er ist für das Geschäft mit den Prüfsystemen verantwortlich, die Komax unter der Marke TSK vertreibt. Die Nachfolgesuche ist eingeleitet. (mim)