DIERIKON: Komax blickt auf erfolgreiches Jahr 2014

Der Maschinenhersteller Komax, der in La Chaux-de-Fonds fast ein Drittel seiner dortigen 150 Arbeitsplätze abbauen wird, hat 2014 mehr Gewinn erzielt. Das Unternehmen spricht «von einem sehr erfolgreichen Jahr».

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Komax CEO Beat Kälin spricht an der Bilanzmedienkonferenz. (Bild: Keystone)

Komax CEO Beat Kälin spricht an der Bilanzmedienkonferenz. (Bild: Keystone)

In der Sparte Wire, die Geräte zur Konfektionierung von Kabeln herstellt, seien die Vorjahresergebnisse erneut übertroffen worden. So stiegen der Spartenumsatz und das Spartenergebnis um rund 15 Prozent, wie aus dem Communiqué vom Dienstag hervorgeht.

Im Bereich Medtech dagegen, wo Maschinen zur Fertigung von Inhalatoren und anderen medizinischen Produkten hergestellt werden, hat sich das Geschäft laut Komax mit unterschiedlichem Erfolg entwickelt. Während der Absatz in Nordamerika offenbar gut war und auch bei der Niederlassung in Malaysia ein positiver Geschäftsgang verzeichnet wurde, litt der Schweizer Standort an der zurückhaltenden Nachfrage auf dem europäischen Markt.

Die nicht ausgelasteten Kapazitäten in La Chaux-de-Fonds drückten vergangenes Jahr denn auch auf die Profitabilität: Bei einem gleich bleibenden Umsatz fiel das Ergebnis der kleineren der beiden Sparten von Komax um beinahe zwei Drittel. Dies führt nun zu dem letzte Woche angekündigten Stellenabbau am Standort im Neuenburger Jura.

Höhere Dividende

Insgesamt verzeichnete der Komax-Konzern 2014 ein Umsatzwachstum um 12,2 Prozent auf 363,3 Mio. Franken. Operativ resultierte ein Gewinn von 48,1 Mio. Franken (EBIT), was einer Ergebnissteigerung von 11,1 Prozent gleichkommt. Unter dem Strich stieg der Gewinn um 10,4 Prozent auf 27,7 Mio. Franken.

Von diesem Resultat werden auch die Aktionäre profitieren: Der Generalversammlung wird eine Gewinnausschüttung von 5 Franken pro Aktie vorgeschlagen, 50 Rappen mehr als im Vorjahr. Für 2015 rechnet Komax nach eigenen Angaben wieder mit einem guten Ergebnis, wobei durch die Währungsumrechnung Wachstum und Profitabilität geschmälert werden dürften.

sda