DIERIKON: Komax: Mehr Bestellungen und höherer Umsatz

Der Maschinenbauer Komax vermeldet für die erste Jahreshälfte mehr Bestellungen und einen höheren Umsatz. Der Betriebsgewinn sank hingegen leicht. Der Geschäftsgang der beiden Sparten entwickelte sich unterschiedlich.

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Das Komax-Firmenlogo in Dierikon. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Das Komax-Firmenlogo in Dierikon. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Steigern konnte Komax den Bestellungseingang und den Umsatz mit Kabelverarbeitungsmaschinen. Hauptabnehmer dieser Maschinen sind Unternehmen der Automobilindustrie. Ferner werden unter anderem Hersteller von Unterhaltungselektronik sowie von Haushalts- und Telekommunikationsgeräten beliefert.

Weniger Bestellungen und auch einen geringeren Umsatz vermeldet Komax mit Anlagen, welche beispielsweise bei der Herstellung von Inhalatoren oder Druckerpatronen zum Einsatz kommen. In dieser Medtech genannten Sparte war im März ein Stellenabbau am Standort La Chaux-de-Fonds NE bekanntgegeben worden.
 
Insgesamt kann Komax für das erste Halbjahr 2015 ein leichtes Umsatzwachstum um 2,0 Prozent auf 175,0 Millionen Franken vermelden. Leicht auf 21,4 Millionen Franken zurück ging der Betriebsgewinn, der in der Vergleichsperiode noch 22,5 Millionen Franken betragen hatte.
 
Der Nettogewinn hingegen legte um 43,4 Prozent auf 11,8 Millionen Franken zu. Komax begründet die deutliche Steigerung hauptsächlich damit, dass im Vorjahr die mittlerweile dem Management verkaufte Solarsparte den Reingewinn noch stärker belastet hatte.
 
Für die zweite Jahreshälfte erwartet Komax beim Geschäft mit Kabelverarbeitungsmaschinen einen weiterhin guten Geschäftsgang. Für den Bereich Medtech rechnet das Industrieunternehmen im zweiten Halbjahr mit einer Zunahme der Bestellungen.
 

sda