Dierikon
Komax sorgt für positive Überraschung

Starkes zweites Semester für den Luzerner Maschinenhersteller.

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Blick in die Produktion von Komax.

Blick in die Produktion von Komax.

Bild: Dominik Wunderli

(mim) Der Dierikoner Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen Komax hat ein starkes Schlussquartal 2020 hingelegt. Nach einem «massiven Rückgang der Bestellungen» in den ersten sechs Monaten des Jahres habe sich in der zweiten Jahreshälfte die Marktsituation kontinuierlich verbessert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Im zweiten Semester erzielte Komax einen Bestellungseingang von 201,5 Millionen Franken (verglichen mit 143,8 Millionen im ersten Halbjahr) und einen Umsatz von rund 180 Millionen Franken (145,2 Millionen). Insgesamt erzielte Komax letztes Jahr einen Umsatz von rund 325 Millionen Franken und damit rund 22 Prozent weniger als im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte im Gesamtjahr ein Gewinn auf Ebit-Stufe von mindestens 10 Millionen Franken. Im ersten Semester schrieb Komax noch ein Minus von fast 5 Millionen Franken. Wie Komax weiter schreibt, habe man im zweiten Halbjahr 2020 trotz der Pandemie stets produzieren und die Lieferfähigkeit gewährleisten können, was unter den gegebenen Umständen keine Selbstverständlichkeit gewesen sei.

Die Zahlen sind damit besser als erwartet. Der deutlich bessere Gewinn im zweiten Halbjahr zeige, dass die Kostensparmassnahmen greifen, schreiben die Analysten der ZKB. Komax hatte letztes Jahr 70 Jobs abgebaut. Den detaillierten Jahresabschluss 2020 kommuniziert Komax am 16. März.

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