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Drei Kategorien von Insidern

Strafrecht Gemäss Insiderstrafnorm gibt es bei einer Anklage drei Kategorien. Als Primärinsider gelten Verwaltungsräte sowie das Management einer Firma. Sekundärinsider sind diejenigen, die einen Tipp eines Primärinsiders annehmen und zu ihren Gunsten verwenden. Tertiärinsider schliesslich sind Personen, die per Zufall an Insiderinformationen gelangen. Zum Beispiel eine Putzfrau, die ein Papier über eine bevorstehende Übernahme im Abfallkübel findet. Erst seit 2013 werden auch Sekundär- und Zufallsinsider vom Gesetz erfasst. Beim Fall Hans Ziegler liegt es auf der Hand, dass er als Primärinsider angeklagt wird.

Für die Bundesanwaltschaft gilt es nun zu beweisen, wie Hans Ziegler die Insiderinformationen, die er dank seiner Funktion als Verwaltungsrat hatte, zu seinen Gunsten nutzte. Und ob die Käufe und Verkäufe von Aktien strafrechtlich relevant sind. Die Bundesanwaltschaft muss die Kausalität zwischen Aktienkauf und -verkauf sowie die Absicht des Käufers nachweisen.

Hans Ziegler hat sich noch nicht zum Fall geäussert. Wird er verurteilt, drohen ihm bis fünf Jahre Freiheitsstrafe. (rom)

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