Drohnen, Babybrei und Biotech: Viele Zuger Start-ups unter den Top-100

Zum zweiten Mal in Folge gewinnt das Zürcher Femtech-Startup Ava den «Swiss Startup Award». Auch Zentralschweizer Start-ups müssen sich nicht verstecken.

Maurizio Minetti
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Siegerehrung für das Jungunternehmen Ava. (Bild: PD)

Siegerehrung für das Jungunternehmen Ava. (Bild: PD)

Am Mittwoch ist zum achten Mal die jährliche Liste der 100 vielversprechendsten Start-ups der Schweiz veröffentlicht worden. Die meisten prämierten Jungunternehmen stammen aus Zürich oder dem Waadtland.

Das Team von Ava: Pete Stein, Lea von Bidder, Philipp Tholen und Pascal Koenig. (Bild: PD)

Das Team von Ava: Pete Stein, Lea von Bidder, Philipp Tholen und Pascal Koenig. (Bild: PD)

Zum zweiten Mal in Folge gewinnt das Zürcher Femtech-Start-up Ava den «Swiss Startup Award»: Es hat insgesamt 42,3 Millionen Dollar an Finanzierungen eingesammelt, 70 Stellen geschaffen, ein Büro in San Francisco eröffnet und Mitgründerin Lea von Bidder hat einen Platz in der «30 under 30»-Liste von «Forbes» erhalten. Ava entwickelt ein Armband, das dabei hilft, den Zeitpunkt der fruchtbaren Tage einer Frau genau festzustellen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die beiden Lausanner Jungunternehmen Bestmile (Fahrzeugflotten-Plattform) und Lunaphore (Gewebediagnostik). 

Das von Ava entwickelte Armband.

Das von Ava entwickelte Armband. 

Unter den 100 Start-ups findet man auch viele Zentralschweizer Jungunternehmen, vor allem aus Zug:

Das bestplatzierte Zentralschweizer Unternehmen, Wingtra mit Sitz in Zug, ist ein Spin-off der ETH Zürich. Das 2016 gegründete Unter-nehmen hat letztes Jahr eine auf Kartografie und Topografiereliefs spezialisierte Drohne auf den Markt gebracht. Die Drohne startet senkrecht wie ein Helikopter und fliegt danach horizontal wie ein Flugzeug. Dadurch erreicht sie eine Reichweite von bis zu 50 Kilometern: