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Ein Stich in die Blase der UBS

Wirtschaftsredaktor Daniel Zulauf über die Zukunft der UBS.
Daniel Zulauf, Wirtschaftsredaktor
Daniel Zulauf

Daniel Zulauf

Die UBS bezeichnet sich als grösste Vermögensverwaltungsbank der Welt. Sehr viele ihrer Kunden sind Millionäre und viele sogar Milliardäre. Die Vermögen dieser «High»- und «Ultra High Net Worth Individuals» wachsen in einem atemberaubenden Tempo, und die Vermögensexplosion der Superreichen ist ein starker Treiber für das UBS-Geschäft.

Aber die Entwicklung ist inzwischen auch zu einem globalen Problem geworden. Eine ungleiche Entwicklung behindert langfristig die ganze Wirtschaft, denn sie schliesst Konsumenten aus und sie schafft ein Klima, in dem wirtschaftsfeindliche Regierungen gedeihen können. Deshalb rät selbst der Internationale Währungsfonds betroffenen Ländern zu einer Stärkung der Steuerprogression. Die UBS selber erkannte das Problem 2015 in ihrem Milliardärs-Report: Steuern, Initiativen zur Förderung der sozialen Gerechtigkeit, aber auch die marktbedingte Entwertung von Finanzvermögen sowie geopolitische Spannungen «werden wahrscheinlich signifikante Konsequenzen für die Vermögensbildung haben», liest man da. Ein Stich in die Blase mag die UBS kurzfristig schmerzen. Längerfristig ist eine ausgeglichenere Entwicklung aber für die Bank von Nutzen.

Daniel Zulauf, Wirtschaftsredaktor

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