Langenthal
Eine halbe Million Gewinn

Die Generalversammlung der SRO AG genehmigte den Geschäftsbericht 2008 und die Jahresrechnung, die mit einem Reinergebnis von einer halben Million Franken abschloss. Weiter nahm sie Ersatzwahlen in den Verwaltungsrat vor.

Drucken
Teilen
Geld

Geld

Keystone

Die Umsetzung der Zwei-Akutstandorte-Strategie mit der Eröffnung des Gesundheitszentrums Huttwil und die Folgearbeiten am Zentrumsspital Langenthal sowie die Planung des neuen Notfallzentrums Langenthal mit der Notarzt-Praxis (wir berichteten) haben im vergangenen Geschäftsjahr die Schwerpunkt-Arbeiten der Spital Region Oberaargau (SRO) AG gebildet, heisst es in einer Medienmitteilung. Daneben seien zusätzliche Projekte weiterbearbeitet und vollendet worden.

An der Generalversammlung der SRO AG bezeichnete Verwaltungsratspräsident Dieter Widmer, Wanzwil, vor allem die Erarbeitung des Masterplanes Langenthal als herausragendes Projekt. Damit habe die Basis für eine optimale Gebäudenutzung und die künftige Unternehmensentwicklung gelegt werden können. Namens des Verwaltungsrates dankte Widmer zudem allen Beteiligten, die im vergangenen Jahr zur Erfüllung des Versorgungsauftrages und zur guten Behandlung sowie Betreuung der Patienten beigetragen haben.

Grosse Gewinnsteigerung

Bei einem Gesamtertrag von 137,7 Millionen Franken konnte die SRO AG das Geschäftsjahr 2008 mit einem Reingewinn von 455 000 Franken abschliessen. Zum Vergleich: Für das Geschäftsjahr 2007 konnte die SRO AG bei einem Gesamtertrag von etwa mehr als 133 Millionen Franken einen Reingewinn von 20 000 Franken ausweisen. «Trotz einem schwierigen Umfeld konnte ein erfreuliches Ergebnis erwirtschaftet werden», schreibt das Unternehmen.

Mehrerträge resultierten demnach aus den ambulanten Behandlungen und höheren Betriebsbeiträgen. «Der Lohnaufwand konnte trotz der Lohnteuerung von zwei Prozent auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der Sachaufwand erhöhte sich um fünf Prozent», schreibt das Spital weiter. Sowohl der Geschäftsbericht 2008 als auch die Jahresrechnung wurden von der Versammlung genehmigt.

Zwei neue Verwaltungsräte

Die Aktionäre mussten auch Kenntnis von zwei Rücktritten aus dem Verwaltungsrat nehmen: Joseph Käppeli, Rumisberg, und Jürg Schürch, Huttwil, demissionierten aus dem Gremium. Ihnen wurde für ihre wertvolle Mitwirkung seit der Gründung der SRO AG im Jahr 2000 gedankt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Beat Frauchiger, Professor und Chefarzt Medizin am Kantonsspital Frauenfeld, und Sybille Morgenthaler, eidgenössisch diplomierte Apothekerin. «Sie verstärken den Verwaltungsrat mit Spezialwissen», schreibt die SRO AG.

Mit der Wahl der Langenthalerin Morgenthaler, die Mitglied der Geschäftsleitung der Bunorm AG Aarwangen ist, könne zugleich der Frauenanteil im Gremium erhöht werden. Diesem gehören neben Widmer auch Daniel Steiner und Dorette Balli, beide Langenthal, sowie Othmar Schär, Burgdorf, und Max Röthlisberger, Bützberg, an. (mgt/oaw)