Einigung mit Börsenaufsicht

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Neben dem Jahresergebnis wurde gestern auch bekannt, dass sich die Börsenaufsicht mit Hochdorf im Zusammenhang mit einem Verstoss gegen die Rechnungslegungsvorschriften gemäss Swiss GAAP FER im Halb­jahresabschluss 2017 geeinigt hat. Der Milchverarbeiter wird 10'000 Franken an die Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungs­legung zahlen. Zudem hat sich Hochdorf verpflichtet, die Fehler zu korrigieren, wie die SIX Exchange Regulation mitteilte.

Dabei geht es darum, wie das Unternehmen die im März 2017 platzierte Pflichtwandelanleihe verbucht hat. Diese wurde vollumfänglich im Eigenkapital berücksichtigt, statt sie in eine Fremd- und Eigenkapitalkomponente aufzuteilen. In der Folge wurde ein zu hoher Zinsaufwand erfasst. Diese Versäumnisse führten im Swiss-GAAP-FER-Halbjahresabschluss 2017 zum Ausweis eines zu tiefen Konzernergebnisses und eines zu hohen Eigenkapitals. Entsprechend werden im Halbjahresausweis 2017 Konzernergebnis neu (14 Millionen Franken, Anpassung von +9 Prozent), Ergebnis Hochdorf-Aktionäre (7,95 Millionen, +17 Prozent), unverwässertes Ergebnis je Aktie (5.65 Franken, +17 Prozent), verwässertes Ergebnis je Aktie (3.75 Franken, –6,3 Prozent) sowie Eigenkapital (250,5 Millionen, –6,8 Prozent) neu ausgewiesen. (sda)