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Elektronisch zum LKW-Auftrag: Pickwings gewinnt Zuger Innovationspreis

Grosse Ehre für die Pickwings AG aus Baar: Das Start-up gewinnt den diesjährigen Innovationspreis; für eine gewiefte Software, mit der Leerfahrten von Lastwagen minimiert werden können.
Christian Tschümperlin
Matthias Michel (links) überreichte den Preis dem Gründer der Baarer Firma Marc Bolliger. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 14. November 2018))

Matthias Michel (links) überreichte den Preis dem Gründer der Baarer Firma Marc Bolliger. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 14. November 2018))

CEO und Gründer Marc Bolliger nahm den Preis feierlich von Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel entgegen. In seiner Laudatio hob dieser hervor, dass die Firma im Zusammenhang mit dem neuen Produkt bis jetzt elf Arbeitsplätze geschaffen hat, bis Ende 2019 sollen weitere 15 dazukommen. «Alles ist heute on demand. Die Ferien buchen wir on demand, die Krankenkassen, das SBB-Ticket. Der LKW war bisher in dieser Liste nicht vorhanden», sagte Bolliger in seiner Dankesrede.

«Pickwings.ch» ist nun so etwas wie eine Uber-App für Lastwagen. Heute verkehrt jeder vierte Lastwagen in der Schweiz leer. Die Plattform ist in der Lage, Leerfahrten von Lastwagen zu reduzieren. Sobald ein Transportauftrag eingeht, kann ein Lastwagen, der in der Nähe ist, sich den Auftrag «schnappen». Der Auftraggeber kann seine Sendung online in Echtzeit mitverfolgen. Die Dienstleistung ist bereits seit zwei Jahren am Markt. Seither konnten bereits eine Dreiviertelmillion Leerkilometer eingespart werden. Und damit auch sehr viel CO2. An der virtuellen Plattform beteiligen sich rund 300 Transporteure mit 3000 Lastwagen.

Sie haben es in die «Hall of Fame» geschafft

«Für uns ist es eine grosse Freude, dass wir es nun neben Roche, Bossard oder V-Zug auf diese Liste, in die Hall of Fame geschafft haben», sagte Bolliger. Das Preisgeld will er investieren ins Produkt und einen Teamausflug mit einem guten Schnaps. Auf die Idee für seine Innovation kam Bolliger, weil er einen beruflichen Hintergrund im Transportsektor hat. «Ich bekam die Problematik jeden Tag mit, dass es für den Transporteur keine Möglichkeit gab, auf elektronischem Weg an einen Auftrag zu kommen», so Bolliger. Für den mit 20'000 Franken dotierten Preis hatten sich 22 Firmen beworben.

Nebst der Preisverleihung stand der Zuger Innovationstag im Zeichen von Smart Space, also der intelligenten Arbeitsumgebung. Unter der Ägide von Kommunikationsprofi Martin Zenhäusern diskutierten führende Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft über die Entwicklung unserer Arbeitsplätze. Für Stephan Sigrist, Gründer und Leiter des Thinktank «Wire» geht es darum, die Infrastruktur so zu bauen, dass sie zum Menschen und zum menschlichen Gehirn passt. Dazu zählen das Design, das Gebäude und die Technologie. Daniel Schröder, Vice President Smart Space, Siemens Building, sieht beispielsweise Potenzial für Krankenhäuser. «Wenn die Belegschaft nicht weiss, wo das Gerät für einen Patienten ist, kann es in einem Smart Space sofort lokalisiert werden», sagte er. So könnte wertvolle Zeit eingespart werden.

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