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ESCHOLZMATT: B. Braun produziert bald doppelt so viel

B. Braun hat 32 Millionen Franken in den Produktionsbetrieb im Entlebuch investiert. Gestern wurde gefeiert.
Rainer Rickenbach
Sie geben den Startschuss zur Einweihung (von links): Reinhold Gasper, Anne Schwöbel Storz, Madeleine Stöckli und Jürgen Stihl. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)

Sie geben den Startschuss zur Einweihung (von links): Reinhold Gasper, Anne Schwöbel Storz, Madeleine Stöckli und Jürgen Stihl. (Bild: Boris Bürgisser / LZ)

Rainer Rickenbach

Einen grossen Ballon liessen Mitarbeiter von B. Braun zur Eröffnung der um- und ausgebauten Produktions­anlage in Escholzmatt an die Hallendecke steigen. Der Ballon symbolisierte eine Weltkugel und stand für das internationale Geschäft des Medizinalprodukte-Herstellers.

Zwei Jahre Bauarbeiten

Etwa 300 Mitarbeitende und Gäste waren gestern dabei, um den Abschluss der rund zwei Jahre dauernden Bauarbeiten zu feiern. Unter ihnen waren auch Eckhard Schwöbel, der vor über 40 Jahren in Escholzmatt mit drei Angestellten den ersten Schweizer Ableger des deutschen Familienkonzerns gründete, sowie Anne Schwöbel Storz, die für die Besitzerfamilie dem Schweizer Verwaltungsrat angehört. Regierungsrat Robert Küng hob in seiner Ansprache die Bedeutung von B. Braun für den Kanton Luzern als Arbeitgeber hervor. CEO Madeleine Stöckli sagte: «Um in der Schweiz trotz der hohen Kosten international bestehen zu können, steigern wir die Produktivität.»

Produktivität verdoppelt

32 Millionen Franken hat B. Braun in ausgeklügelte Produktionsabläufe und Automation investiert. Damit wird sich der Produkteausstoss massiv erhöhen, ein Personalausbau ist aber nicht vorgesehen, wie es heisst. In Escholzmatt sind heute 250 Mitarbeitende beschäftigt. In den weiteren Schweizer Standorten Sempach, Luzern und Crissier arbeiten 750 Angestellte. In den zurückliegenden zwei Jahren verdoppelten die Bauarbeiter die Werksfläche in Escholzmatt auf 26 000 Quadratmeter.

Das Werk sei eine der modernsten Produktionsstätten innerhalb der Unternehmensgruppe, hiess es gestern an der Eröffnungsfeier. «Wir erwarten, dass unsere Produktionszahlen bis 2020 verdoppelt werden», sagte Produktionsleiter Reinhold Gasper. Die Schweizer Standorte stehen wegen des starken Frankens unter einem höheren Produktivitätsdruck als die andern 64 Ländergesellschaften.

Alles unter einem Dach

Auf den neu geschaffenen Flächen werden Kunststoffteile für einmalige Anwendungen in der Medizin hergestellt. Dazu zählen Spritzen für Infusionspumpen, Mehrwegehahnsysteme für Infusionstherapien und Entnahmeports für Infusionsbeutel. In Escholzmatt findet von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur technischen Unterstützung alles unter einem Dach stattfindet. Es gibt dort auch eine Prototypen-Werkstatt.

Blick in den Erweiterungsbau. (Bild Boris Bürgisser)

Blick in den Erweiterungsbau. (Bild Boris Bürgisser)

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