Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Europa stellt sich hinter Spanien

Solidarität Europäische Rückendeckung für Spaniens Ministerpräsidenten Mariano Rajoy in der Katalonien-Krise: Die höchsten EU-Repräsentanten lassen keinen Zweifel daran, dass sie im Unabhängigkeitskonflikt zwischen Madrid und der abtrünnigen Region Katalonien hinter der spanischen Regierung stehen.

Dies wurde auch gestern Abend mit einem «Mini-Gipfel» in der spanischen Stadt Oviedo demonstriert, an dem EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani, EU-Ratsvorsitzender Donald Tusk, Spaniens königlicher Staatschef Felipe und Mariano Rajoy teilnahmen.

Hintergrund war die Verleihung des renommierten spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preises, des spanischen Nobelpreises, der in diesem Jahr in der Kategorie Eintracht und Völkerverständigung an die EU ging. Die EU-Repräsentanten ergriffen die Gelegenheit und bekräftigten die europäische Position, wonach politische Konflikte wie derjenige in Katalonien nur innerhalb des geltenden Rechts gelöst werden könnten. Am deutlichsten wurde EU-Parlamentspräsident Tajani, der hinsichtlich der Separatisten vor «Populisten und Nationalisten» warnte, «die uns spalten wollen». Aber auch Spaniens König Felipe redete Klartext: «Spanien ist mit einem nicht hinnehmbaren Abspaltungs­versuch in einem Teil seines Territoriums konfrontiert.»

Mehr wird man vermutlich bereits heute erfahren, wenn Rajoys Kabinett auf einer Sondersitzung konkret beschliessen wird, wo und wie in Katalonien eingegriffen werden soll. (ze)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.