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Doch nicht Seoul? Die Swiss flirtet mit einem neuen Fernost-Ziel

Die Lufthansa-Tochter erhält neue Langstrecken-Flugzeuge und will damit ihr Netzwerk ausweiten. Bisher waren Seoul in Südkorea und Washington D.C. in der Poleposition. Doch das könnte sich ändern.
Benjamin Weinmann
Eine Boeing 777-300 der Swiss am Flughafen Kloten - bald mit neuem Ziel? (Keystone/Christian Merz)

Eine Boeing 777-300 der Swiss am Flughafen Kloten - bald mit neuem Ziel? (Keystone/Christian Merz)

Klimadebatte hin oder her: Bei der Swiss stehen die Zeichen nach wie vor auf Wachstum. Aktuell sind bei der Lufthansa-Tochter 29 Langstreckenflugzeuge im Einsatz, davon zehn der neuen Boeing-777-Maschinen. Und da die Swiss ihrer deutschen Mutterfirma weiterhin grosse Gewinne einfliegt, welche diese gut gebrauchen kann angesichts der Verluste bei der anderen Tochterairline Eurowings, erhält die Swiss Ende Jahr zwei weitere «Triple Seven»-Flieger.

Somit ist klar, dass zu den bisherigen 24 Fernzielen wie San Francisco, Bangkok oder Dubai mindestens eine weitere dazu kommt. Dies, nachdem in den vergangenen Jahren nur die günstiger operierende Schwesterairline Edelweiss neue Langstreckenziele lancieren durfte. Swiss-Chef Thomas Klühr machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass Washington D.C. und Seoul in der Poleposition stehen.

Die US-Hauptstadt gehört schon länger zu den Kandidaten für eine Netzwerk-Expansion. Doch Klührs Asien-Pläne könnten sich ändern. Dem Vernehmen nach hat die Swiss in Südkorea Mühe, den gewünschten Slot zu erhalten. Deshalb kommt möglicherweise eine andere Stadt zum Zug: Osaka im Westen von Japan.

"Entscheid in diesem Sommer"

Mehrere Insider bestätigen gegenüber der «Schweiz am Wochenende», dass Osaka - mit 2,7 Millionen Einwohnern die drittgrösste Stadt Japans hinter Tokio und Yokohama - bei der Swiss als Alternative im Spiel ist. Sie gehört zu den teuersten Städten der Welt und gilt vor allem bei Chinesen als beliebtes Ferienziel. Die Elektronikriesen Panasonic und Sharp haben ihren Hauptsitz in der Präfektur Osaka.

In die Hauptstadt Tokio fliegt die Swiss bereits. Die Megacity ist per Luftlinie rund 400 Kilometer von Osaka entfernt und gehört zu den erfolgreichsten Destinationen im Streckennetz der Airline. Eine Swiss-Sprecherin sagt, man wolle sich zu den Gerüchten nicht äussern. Die Würfel seien noch nicht gefallen. «Wir gehen von einem Entscheid im Laufe dieses Sommers aus.»

Die Expansion steht in Kontrast zur kürzlich geäusserten Drohung der Swiss (CH Media berichtete). Sie warnte vor einem massiven Abbau der Langstreckenflüge in Zürich. Der Grund: Betriebseinschränkungen und Klimagebühren würden das Drehkreuz Zürich als Hub in Frage stellen.

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