Nach erfolgreichem Pilotversuch im Thurgau: Fenaco baut Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Die Genossenschaft spannt dafür ihre Töchter Landi und Agrola ein. Und sie setzt auf Strom aus Sonnenkraft. 

Thomas Griesser Kym
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Die Fotovoltaikanlage der Landi Matzingen, die den Strom liefert für den Betrieb der Ladestation für Elektrofahrzeuge. (Bild: PD)

Die Fotovoltaikanlage der Landi Matzingen, die den Strom liefert für den Betrieb der Ladestation für Elektrofahrzeuge. (Bild: PD)

Nach positiven Erfahrungen mit der Pilotanlage in Matzingen will die Fenaco-Gruppe in einer ersten Phase bis Ende 2021 rund 20 Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge in Betrieb nehmen. Dies soll an Standorten geschehen, an denen die Fenaco-Töchter Landi (Detailhandel) und Agrola (Tankstellen) präsent sind.

Laut Fenaco werden einheitliche Typen von Schnellladestationen eingesetzt, die mit allen gängigen Elektrofahrzeugen und Steckertypen kompatibel sind. Der Strom für die Ladestationen stammt entweder von der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Tankstellenareals oder von einer Solaranlage eines regionalen Landwirtschaftsbetriebs.

Platz für acht Fahrzeuge in Matzingen

Die erste solarbetriebene Ladestation für Elektrofahrzeuge haben die Landi Matzingen und Agrola Mitte vergangenen Jahres eingeweiht. An dem Thurgauer Standort können acht Fahrzeuge gleichzeitig ihre Batterien aufladen, an zwei Schnell- und sechs normalen Ladeplätzen.