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Franken steht in Gipfelnähe

Der Franken ist teuer, und das ist so kurz vor den Sommerferien für viele Eidgenossen gar keine schlechte Kunde. Wer mit Franken nach Europa reist, kann sich dort ziemlich viel mehr leisten als die ansässige Bevölkerung.
Daniel Zulauf
Bild: Keystone / Martin Ruetschi (Archiv)

Bild: Keystone / Martin Ruetschi (Archiv)

Einen Hinweis darauf gibt der berühmte Big-Mac-Index des britischen Wochenmagazins «Economist». Der Index sagt in spielerischer Art einiges über die schöne Seite der teuren Währung aus. Ein klassischer Big Mac kostet in der Schweiz rund 6.50 Franken. Im Euroland liegt der Preis bei durchschnittlich 3.72 Euro. Umgerechnet in Franken kostet der Euro-Burger aktuell nur rund 4 Franken oder zwei Drittel weniger als der Swiss-Burger.

Solche Preisunterschiede bei Standardprodukten müssen nach der Theorie der Kaufkraftparität über den Wechselkurs ausgeglichen werden. Der Umstand, dass dies beim Big Mac noch nicht passiert ist, zeigt: Der Franken ist überbewertet. Inzwischen scheint die helvetische Valuta aber schon nahe am Gipfel zu kleben. Ein Hinweis dafür ist, dass die Finanzmarktpanik rund um den Brexit keinen grenzenlosen Run auf den Franken mehr auslösen konnte. Der Nationalbank gelang es, die Nachfrage nach dem Franken mit erstaunlich wenig Aufwand im Zaum zu halten.

Attraktiv sieht der Franken als Anlagewährung schon länger nicht mehr aus. Nirgends auf der Welt sind die Strafzinsen auf gehortetem Barvermögen höher als hierzulande. Und keine andere Währung ist so teuer wie der Franken. Hinzu kommt, dass die Schweizer Wirtschaft lahmt, während Europa – Brexit hin oder her – wirtschaftlich im Vorwärtsgang ist. Das alles spricht gegen den Franken und ist gut für uns Schweizer – auch, weil der übermässige Konsum von Hamburgern ungesund ist.

Daniel Zulauf

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