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FÜNFZIGERNOTE: Echt oder nicht? Diese fünf Merkmale müssen Sie kennen

Als Gestaltungsmerkmal sticht der Globus auf der neuen 50er-Note ins Auge - doch er fungiert gleichzeitig als ein Fälschungstest. Anhand fünf neuer Sicherheitsmerkmale kann jeder Nutzer ohne Hilfsmittel leicht die Echtheit des Geldscheins überprüfen.

Insgesamt 15 Sicherheitsmerkmale sollen die neue Notenserie fälschungssicher machen. Neu sind etwa transparente Elemente, ein Sicherheitsstreifen und der schimmernde Globus. Doch auch auf altbewährtes wie das Wasserzeichen oder den Mikrotext wurde zurückgegriffen.

«Diese Kombination macht es schwierig, die Noten zu fälschen», sagte Andréa M. Maechler, Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), am Mittwoch bei der Präsentation des neuen Fünfzigers. Ebenso wichtig ist für Maechler, dass es die fünf wichtigsten Sicherheitsmerkmale jeder und jedem erlauben, beim Bezahlen ganz einfach zu prüfen, ob eine Note echt ist.

Fünf Echtheitstests

  • Globustest: Als wichtigster Sicherheitscheck dient der schimmernde Globus auf der Vorderseite der Note: Kippt man den Geldschein von links nach rechts, bewegt sich ein goldener Bogen über den Globus. Kippt man die Note nach hinten, ändert sich die Farbe der Weltkugel.
  • Streifentest: In der unteren Hälfte der Vorderseite befindet sich ein Sicherheitsstreifen. Kippt man die Note von links nach rechts, erscheinen auf vier Zeilen rote und grüne Ziffern. Dabei bewegen sich die Ziffern der Zeilen gegenläufig.
  • Kreuztest: Oben links auf der Vorderseite ist ein transparentes Schweizerkreuz abgebildet. Hält man das Kreuz gegen das Licht, wird es zur Schweizer Flagge.
  • Dreieckstest: Auf der Rückseite der Note befindet sich unterhalb der Zahl 50 ein Dreieck. Darin ist ein glitzernder Sicherheitsfaden zu sehen. Hält man den Geldschein gegen das Licht, ist der Faden durchgehend sichtbar. Zudem sind auf ihm in regelmässigen Abständen die Schweizer Flagge und die Zahl 50 zu erkennen.
  • Handtest: Die auf der Vorderseite abgebildete Hand lässt sich ertasten. Der Kupferdruck ist spürbar. Dies klappt auch bei der Zahl 50 oder dem Namen der Nationalbank. Reibt man die drei Elemente auf einem hellen Papier, hinterlassen sie zudem Farbspuren.

Sehbehinderte können sich neu auftastbare Balken verlassen. Deren Anzahl variiert je nach Notenwert. Bei der 50er-Note sind es an beiden Seiten je drei Balken.

Als weitere Sicherheitsmerkmale dienen etwa ein fein gelochtes Schweizerkreuz, zwei Wasserzeichen in Form einer Schweizer Flagge und eines Globus, sowie die Seriennummer, die an zwei Stellen aufgedruckt ist. Ein Kippeffekt, ein Durchsichtsregister sowie Elemente, die nur unter UV-Licht oder mit einer Infrarot-Kamera sichtbar werden, erhöhen die Fälschungssicherheit weiter.

Sie wird nach und nach aus dem Verkehr gezogen: Die bisherige Fünfzigernote mit dem Bildnis der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp. (Bild: Keystone / Christian Beutler)Sie wird nach und nach aus dem Verkehr gezogen: Die bisherige Fünfzigernote mit dem Bildnis der Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp. (Bild: Keystone / Christian Beutler)
Der Schweizer Arzt, Naturforscher und Altphilologe Konrad Gessner zierte die 50-Franken-Note aus der Banknotenserie von 1976. (Bild: Keystone / Martin Ruetschi)Der Schweizer Arzt, Naturforscher und Altphilologe Konrad Gessner zierte die 50-Franken-Note aus der Banknotenserie von 1976. (Bild: Keystone / Martin Ruetschi)
Weckt bei älteren Generationen Erinnerungen: eine ältere Banknotenserie. (Bild: Keystone / Yoshiko Kusano)Weckt bei älteren Generationen Erinnerungen: eine ältere Banknotenserie. (Bild: Keystone / Yoshiko Kusano)
Die 50-, 100-, 500-, und 1000-Bank-Noten der Banknotenserie von 1911 zeigen jeweils Frauenproträts, … (Bild: Keystone Archiv)Die 50-, 100-, 500-, und 1000-Bank-Noten der Banknotenserie von 1911 zeigen jeweils Frauenproträts, … (Bild: Keystone Archiv)
… auf den Rückseiten sind gschaffige Leute zu sehen. (Bild: Keystone Archiv)… auf den Rückseiten sind gschaffige Leute zu sehen. (Bild: Keystone Archiv)
Die Luzerner Grafikerin Manuela Pfrunder ist die Gestalterin der neuen Banknotenserie. (Bild: Keystone / Lukas Lehmann)Die Luzerner Grafikerin Manuela Pfrunder ist die Gestalterin der neuen Banknotenserie. (Bild: Keystone / Lukas Lehmann)
Die neue Schweizer 50-Franken-Note der Schweizerischen Nationalbank, wie sie am 4. April präsentiert wurde. (Bild: Keystone / Lukas Lehmann)Die neue Schweizer 50-Franken-Note der Schweizerischen Nationalbank, wie sie am 4. April präsentiert wurde. (Bild: Keystone / Lukas Lehmann)
Vom bisher publizierten Entwurf weicht sie erheblich ab. (Bild: Schweizerische Nationalbank)Vom bisher publizierten Entwurf weicht sie erheblich ab. (Bild: Schweizerische Nationalbank)
Im Entwurf bestehen auch die zukünftigen Noten der neuen Serie. (Bild: Schweizerische Nationalbank)Im Entwurf bestehen auch die zukünftigen Noten der neuen Serie. (Bild: Schweizerische Nationalbank)
9 Bilder

Das waren die früheren Fünfzigernoten

sda

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