Zypern-Reise
Fussball-Nati in Zypern: Fans sollten genug Bargeld und eine Kreditkarte mitnehmen

Die Schweizer Fussball-Nati ist in Zypern zu Gast. Bisher haben weder Schweizer Fans noch Touristen ihre Reisevorhaben abgesagt. Praktisch alle Reisenden haben Pauschalarrangements gebucht. Deshalb ist der zusätzliche Bargeldbedarf gering.

Matthias Niklowitz
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Das zyprische Stadion in Nikosia: Hier wird die Schweiz am Samstag auf Zypern treffen

Das zyprische Stadion in Nikosia: Hier wird die Schweiz am Samstag auf Zypern treffen

Keystone

Am Samstag bestreitet die Schweiz ausgerechnet gegen das wirtschaftlich krisengeschüttelte Zypern das fünfte Spiel der laufenden WM-Qualifikation. Bereits am Donnerstag reist die Nationalmannschaft mit einem Charterflug von Edelweiss/Swiss nach Nikosia an, wo das Spiel stattfinden wird.

An Bord werden auch Medienvertreter und Supporter sein. Weitere Fans sind laut einem Sprecher des Berner Reisebüros Travelclub, das die Reise organisiert, mit Cyprus Airways oder via Wien mit Austrian Airlines geflogen.

Hier empfiehlt man den Reisenden, ausreichend Bargeld mitzunehmen. Wie viel, hängt von den persönlichen Plänen und Vorlieben ab.

Kein Problem, Bargeld in Zypern zu beziehen

Denn die Reisen sind auf der Basis von Zimmer und Frühstück bereits voraus bezahlt worden. Und zum Gesamtpaket gehöre jeweils auch der Transfer. Annulierungen aufgrund der Zypern-Krise habe es bisher keine gegeben.

«Die wirtschaftliche und politische Situation auf Zypern hat im Moment keinen Einfluss auf den Tourismus», sagt Kuoni-Sprecher Simon Marquard.

Es sollte eigentlich auch kein Problem sein, Bargeld an den Bancomaten zu beziehen, auch wenn die Banken geschlossen haben. «Wir raten dennoch, vorsorglich genügend Bargeld mitzunehmen und zusätzlich eine Kreditkarte, was die meisten Gäste sowieso machen», rät Marquard, «der Tourismus ist wichtig für Zypern und die Einwohner sind sich dessen auch bewusst.»

Bis jetzt gebe es keine Annulationen, sagt Hotelplan-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir auf Anfrage. Über Ostern hat der Reiseveranstalter 23 Kunden, die nach Zypern reisen. Diese fliegen alle mit Linienflügen. Der eigene Charter fliegt erst ab dem 5. Mai mit Beginn der Sommersaison.

«Zypern hat gegenwärtig ein politisches Problem, der Tourismus ist bisher nicht behelligt worden», sagt Prisca Huguenin-dit-Lenoir weiter. Kunden würden überwiegend Badeferien und Pauschalreisen buchen. Weil diese schon vorher bezahlt werden, würden die Gäste auf Zypern selber kaum noch Geld brauchen.

«Wir empfehlen aber, Bargeld, so vielleicht um 200 oder 300 für Souvenirs und gegebenenfalls einen auswärtigen Cocktail in Euro und zusätzlich einige Schweizer Franken mitzunehmen», sagt Prisca Huguenin-dit-Lenoir weiter. Sie rät, auch unbedingt die Kreditkarten einzupacken.

Die Erfahrung mit Griechenland vor einem Jahr zeigte, dass der Tourismus nicht betroffen war. «Es gab lediglich einige Tage, an denen kein Bargeldbezug möglich war, aber sonst hatten die Reisenden keine Probleme», sagt Prisca Huguenin-dit-Lenoir.