Genveränderter Reis in Lebensmittelprodukten

Das Aargauer Amt für Verbraucherschutz hat 2009 in insgesamt neun Betrieben Proben von Reisprodukten entnommen. Dabei wurde in zwei Proben Spuren des Bt63-Reises nachgewiesen - einer genveränderten Reissorte aus China, die weltweit verboten ist.

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Reisnudeln, Körner-Reis, Reisflocken, Milchreis und Reisgebäck - all diese Produkte hat das Aargauer Amt für Verbraucherschutz in diesem Jahr auf Allergene und verbotene Substanzen hin getestet. In zwei Proben von Reisnudeln aus China und Thailand wurden Spuren von gentechnisch verändertem Bt63-Reis nachgewiesen. Diese Reissorte ist in der Schweiz und in der EU verboten.

Getestet wurden ausschliesslich fertig verpackte Waren aus Asia-Shops und Grossverteilern. Das Amt für Verbraucherschutz hatte insgesamt 42 Produkte unter die Lupe genommen, wovon zwei Proben eindeutig Spuren des gentechnisch veränderten Reises enthielten. Drei weitere Proben enthielten Spuren, die an der Nachweisgrenze lagen.

Erfreulicherweise, so das Amt in einer Mitteilung, wurden in sämtlichen Proben keine einzigen Allergene gefunden, wie zum Beispiel Supren von Nüssen, Soja oder Milch. (dht)

Weitere Informationen:
Ausführlicher Bericht des Aargauer Amtes für Verbraucherschutz