Flugzeugabsturz
Germanwings: Versicherung stellt 275 Millionen Euro für Entschädigung zurück

Nach dem Germanwings-Absturz bilden die Versicherer der Mutterfirma Lufthansa Rückstellungen in Rekordhöhe.

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Hinterbliebene in der Nähe der Absturzstelle.

Hinterbliebene in der Nähe der Absturzstelle.

Keystone

Wegen möglicher Klagen auf Schadenersatz bildet das Versichererkonsortium der Lufthansa Rückstellungen in der Höhe von 300 Millionen Dollar. Das berichtet das «Handelsblatt».

Auffällig: Das ist fast doppelt so viel, wie bei anderen Flugzeugabstürzen. In der Regel werde im Todesfall pro Passagier mit einer Entschädigung von einer Million US-Dollar gerechnet, so die Zeitung. Im Falle von Germanwings wären dies 150 Mio. Dollar. Dazu kommen 6,5 Millionen für das Flugzeug.

Die hohe Summe deute daraufhin, dass die Versicherer mit teuren und langwierigen Entschädigungsprozessen rechnen. An Bord waren auch drei US-Bürger. Vor allem von dieser Seite sei mit hohen Forderungen zu rechnen. Die Lufthansa wollte dazu gegenüber dem «Handelsblatt» keine Angaben machen. (cze)

Die Suche nach dem Flugdatenschreiber nahm rund zehn Tage in Anspruch. Der Stimmenrekorder wurde schon kurz nach dem Absturz geborgen.
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Trümmerteile am Absturzort
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Rettungskräfte in der Nähe der Absturzstelle
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Die Suche nach dem Flugdatenschreiber nahm rund zehn Tage in Anspruch. Der Stimmenrekorder wurde schon kurz nach dem Absturz geborgen.

Keystone