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Glencore baut im ersten Halbjahr weniger Kupfer ab

Der Baarer Rohstoffkonzern Glencore veröffentlicht sein Halbjahresergebnis. In den ersten sechs Monaten des Jahres steigerte das Unternehmen die Kohleproduktion um 10 Prozent.
Der Hauptsitz von Glencore in Baar im Kanton Zug. (Urs Flüeler, Keystone, 14. April 2011)

Der Hauptsitz von Glencore in Baar im Kanton Zug. (Urs Flüeler, Keystone, 14. April 2011)

(awp/sda) Der Rohstoffhandel- und Bergbaukonzern Glencore hat im ersten Halbjahr 2019 Rückgänge beim Kupferabbau hinnehmen müssen. Dagegen stieg die Kohleförderung des Unternehmens mit Sitz im Kanton Zug an, wie dem am Mittwoch publizierten Produktionsbericht zu entnehmen ist.

Beim Kupfer ging der Abbau in den ersten sechs Monaten des Jahres im Vorjahresvergleich um 5 Prozent auf 663'000 Tonnen zurück. Während sich das Geschäft insgesamt gut entwickelt habe, habe das afrikanische Kupfergeschäft die Erwartungen nicht erfüllt, wird CEO Ivan Glasenberg in der Mitteilung zitiert. Dazu kam das Auslaufen der Kupfermine im argentinischen Alumbrera und der Verkauf einer chilenischen Mine.

In der Mine in Katanga im Kongo sei der Konzern die dort vorherrschenden Probleme mit mehreren Veränderungen im Management angegangen, heisst es in dem Bericht weiter. Zudem war die Kupfermine Mopani in Sambia im Juni für eine Komplettüberholunggeschlossen worden. Der Abschluss der Reperaturarbeiten werde für Ende 2019 erwartet, heisst es. Detaillierten Pläne für die Sanierung des afrikanischen Kupfergeschäfts will der Konzern in der kommenden Woche bei der Vorlage der Halbjahresergebnisse vorlegen.

Die Kohleproduktion stieg derweil um 10 Prozent auf 68,2 Millionen Tonnen an, wobei zum Anstieg auch im letzten Jahr getätigte Übernahmen beitrugen. Dazu sei eine gute operative Performance in Südafrika gekommen, heisst es.

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