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Glencore im Visier der
brasilianischen Regierung

Die Regierung in Brasilia ersucht die Schweiz um Hilfe bei den Ermittlungen in der Petrobras-Affäre.
Raphael Bühlmann
Der Hauptsitz der Rohstoffhandelsfirma Glencore in Baar. (Bild: Urs Flüeler)

Der Hauptsitz der Rohstoffhandelsfirma Glencore in Baar. (Bild: Urs Flüeler)

Der Fall Petrobras zieht weitere Kreise. Die Schweizer Bundesanwaltschaft hilft mit, herauszufinden, ob auch Schweizer Rohstofffirmen in den Skandal involviert sind. Die Bundesanwaltschaft sei von brasilianischen Behörden um Unterstützung angefragt worden, sagte am Montag ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Wie der «Blick» schreibt, seien zwischen Juni 2018 und Januar 2019 Anfragen zur «gegenseitigen Rechtshilfe» eingetroffen. Dabei handle es sich um die drei umsatzstärksten Firmen der Schweiz. Glencore, Vitol und Trafigura. Die drei Rohstoffhändler generieren 2017 zusammen einen Umsatz von über 500 Milliarden. Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz betrug im gleichen Jahr 669 Milliarden Franken. Wie der «Blick» weiter schreibt, seien die drei Firmen im Dezember zusammen mit anderen von der brasilianischen Justiz beschuldigt worden, Petrobras-Mitarbeitern mindestens 31 Millionen Dollar Schmiergelder über sechs Jahre bezahlt zu haben. Vitol und Glencore hätten bereits gesagt, mit den brasilianischen Behörden zusammenzuarbeiten. Trafigura teilte bisher stets mit, dass es keine Belege für Fehlverhalten gebe. Trafigura stellt sich auf den Standpunkt, nicht einmal indirekt mit Petrobras Kontakt gehabt zu haben. (rab)

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