Grossauftrag: LafargeHolcim profitiert von Olympischen Spielen in Paris

Zuger Konzern liefert 260'000 Tonnen Zement.

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(awp/sda) Der Zementhersteller LafargeHolcim hat einen Grossauftrag im Umfang von 110 Millionen Euro für das Infrastrukturprojekt Grand Paris Express (GPE) erhalten. Das Projekt mit einem gesamten Investitionsvolumen von rund 38,5 Milliarden Euro ist Teil der Transportinfrastruktur für die Olympischen Spiele 2024.

Das GPE-Projekt umfasse den Bau von voraussichtlich 200 Kilometern neuer Bahnlinien und 68 Bahnstationen, teilte LafargeHolcim am Dienstag mit. Dazu liefere der Konzern 600'000 Tonnen Zuschlagstoffe und 260'000 Tonnen Zement, was der Herstellung von 650'000 Kubikmetern Transportbeton entspreche.

Die Erdmassen von rund 3 Millionen Tonnen, welche im Rahmen des Bauvorhabens durch LafargeHolcim ausgehoben werden sollen, entsprechen den Angaben zufolge dem sechsfachen Gewicht des Burj Khalifa, des höchsten Gebäudes der Welt.

Um den Zeitplan einzuhalten, nutze LafargeHolcim zusätzlich zu seinen bestehenden Transportbetonwerken in Paris mobile Werke. So sei es möglich, pro Stunde im Durchschnitt 300 Kubikmeter zu produzieren.

LafargeHolcim übernimmt kleine Firma in Deutschland

Der Zementkonzern Lafarge Holcim hat eine weitere kleine Gesellschaft gekauft. Im Januar seien die Beton-Fertigteil- und Transportbeton-Aktivitäten von Alfons Greten Betonwerk in Norddeutschland übernommen worden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

LafargeHolcim steigert Umsatz deutlich

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat im dritten Quartal 2018 den Umsatz deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis legte überproportional zu und alle vier Segmente konnten den Absatz steigern.