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Grossfirmen verbannen Plastik: Doch diese Massnahme alleine reicht nicht

Firmen wie die Grossbank UBS oder der Pharmakonzern Novartis verzichten auf Plastikbecher, PET-Flaschen und Pappbecher für den Kaffee.
Andreas Möckli

Grosse Konzerne wie Novartis oder UBS verbannen Plastikflaschen und Kaffeebecher weitgehend. Statt dem Papp- oder Plastikbecher kommt nun ein gewöhnliches Glas zum Einsatz, das die Mitarbeiter in den beiden Firmen am Trinkwasserhahnen auffüllen. An den Kaffeebars gibt es künftig Porzellangeschirr.

Auch wenn bei der Umstellung auf Glas viel Symbolik drin steckt, ist sie mehr als ein reiner PR-Gag. Im besten Fall führt der Plastik-Bann zu einem Umdenken bei den Mitarbeitern, der auch im Privatleben zum Handeln beim Thema Abfall anregt. Zudem könnte das Vorpreschen von UBS und Novartis für andere Firmen Vorbildcharakter haben.

Doch mit dem Plastik-Bann ist es längst nicht getan. Schliesslich ist alleine die Industrie bei der Herstellung von Gütern für rund 20 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Der weitere Stromverbrauch etwa von Bürogebäuden ist dabei noch gar nicht eingerechnet. Setzten die Firmen hier an, hat dies einen weit grösseren Effekt als der Verzicht auf Plastikbecher.

Dennoch sollte die Umstellung auf Glas seitens UBS und Novartis nicht einfach unter dem Stichwort Klimahysterie verniedlicht werden. Denn Kunden und Unternehmen müssen sowohl im Kleinen als auch im Grossen handeln, um die Jahrhundert- Herausforderung Klimawandel noch rechtzeitig zu meistern.

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