Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HAPIMAG: Neue Strategie trägt erste Früchte

Das Baarer Tourismusunternehmen präsentiert gute Halbjahreszahlen. Die Auslastung in den Resorts sei gestiegen, auch die Zufriedenheit der Aktionäre habe man verbessern können, meldet das Unternehmen.
Ernst Meier
Ein Zimmer im Hapimag-Alpenresort Interlaken. (Bild: PD)

Ein Zimmer im Hapimag-Alpenresort Interlaken. (Bild: PD)

Ernst Meier

«Mit rund 67,7 Prozent Auslastung in den Resorts verzeichneten wir im ersten Halbjahr 2017 eine gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent höhere Belegung», freut sich Hassan Kadbi, CEO von Hapimag. Auch die weiteren Halbjahreszahlen des Baarer Feriendienstleisters, die gestern per Medienmitteilung präsentiert wurden, zeugen von Stabilität oder gar einer Verbesserung.

Die Gästezahl liegt mit 176000 zwar auf Vorjahresniveau, die Buchungen und der Umsatz in den Resorts konnten jedoch erhöht werden. «Die Zunahme bei den Buchungen ist unter anderem auf mehr Kurzaufenthalte in den Städten zurückzuführen», erklärt Hassan Kadbi. In den City-Resorts habe sich die Gästezahl um 6,5 Prozent erhöht.

Laut Medienmitteilung hat man auch in den ländlicheren Resorts deutlich mehr Gäste beherbergen können. Die Ferienanlage Winterberg in Deutschland habe einen Buchungszuwachs von 25 Pro­zent erreicht, und das Alpenresort Interlaken kam auf ein Plus von 14 Prozent, heisst es. «Was uns freut, ist die Tatsache, dass unsere Gäste vermehrt die resorteigenen Restaurants besuchen und die Wellness-, Sport- sowie Ausflugsangebote nutzen», so Kadbi. Die höheren ­Buchungen und die verstärkte Nutzung der eigenen Angebote wirken sich auf das finanzielle Gesamtresultat der Gruppe positiv aus. So ist der Umsatz in den rund 60 Resorts in 16 Ländern um 2 Prozent auf 39,1 Millionen Euro gestiegen.

Betriebsgewinn von 6 Millionen Euro

Laut dem Konzernleiter beträgt der Betriebsgewinn im ersten Semester 6 Millionen Euro, bei einem Betriebsumsatz von 84,8 Millionen Euro, «was sehr erfreulich ist», wie es heisst. Zum guten Ergebnis hätten auch die Massnahmen zur Kostensenkung, die vor allem die Strukturen und Prozesse am Hauptsitz in Baar betreffen, beigetragen.

Hassan Kadbi hat im November die Hapimag-Leitung von Marisabel Spitz übernommen. Sie wurde in den letzten Jahren immer wieder von den Aktionären kritisiert. Laut Geschäftsmodell sind diese die Mitbesitzer der Ferienanlagen. Statt Dividende erhalten sie Aufenthaltsrechte in den Resorts. Langjährige Aktionäre waren unzufrieden mit den vielen Neuerungen im Angebot, und sie zeigten sich besorgt über die finanzielle Lage des Unternehmens. Aber auch bei der Kommunikation zwischen den vor allem aus Deutschland und Österreich stammenden Anteilseignern und der Chefetage schien es zu hapern. Marisabel Spitz schied wenig später auch aus dem Hapimag-Verwaltungsrat aus.

Der gestrigen Mitteilung nach scheint der CEO-Wechsel zu einer Verbesserung der Aktionärsbeziehungen zu führen. Hassan Kadbi sagte, dass der Dialog «online, aber auch in persönlichen Treffen mit den Aktionärs­vereinigungen» erfolgreich verstärkt worden sei.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.