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Helvetia-Chef hat keine Hinweise

Versicherung Vincenz war bis Dezember 2017 Verwaltungsratspräsident der Helvetia-Versicherungen. Helvetia-Chef Philipp Gmür sagte gestern an der Bilanzmedienkonferenz: «Wir haben null Hinweise auf ein fehlerhaftes Verhalten von Pierin Vincenz.» Die einzige wesentliche Akquisition der Helvetia während Vincenz’ Amtszeit sei jene des Hypothekenvermittlers Moneypark gewesen. An diesem erwarb Helvetia Ende 2016 70 Prozent. Laut Gmür ist der Moneypark-Kauf «absolut wasserdicht». Der Anstoss sei vom Helvetia-Management gekommen. Helvetia habe genaue Kenntnis der verkaufenden Moneypark-Aktionäre. «Vincenz war und ist nicht als Aktionär an Moneypark beteiligt», sagt Gmür, der ausserdem «ausschliesst», dass Vincenz über Strohmänner an Moneypark verdeckt beteiligt gewesen sein könnte.

Helvetia hat 2017 erstmals mehr als 500 Millionen Franken Gewinn erzielt. Das Geschäftsvolumen stieg um 1,5 Prozent auf 8,64 Milliarden Franken. Die Dividende wird um 10 Prozent auf 23 Franken erhöht. (T. G./red)

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