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Hochstuckli investiert 20 Millionen

Die Sattel-Hochstuckli AG hat längerfristig grosse und vor allem multifunktionale Pläne.
Ernst Immoos

Der Winter- wie Sommerbetrieb auf dem Hochstuckli soll neue Impulse erhalten, dies war an der Aktionärsversammlung der Sattel-Hochstuckli AG zu hören. Bereits ab heute Montag wird ein Projekt Realität: die Erneuerung der Beschneiungsanlage zwischen Herrenboden und Alp Stuckli. Zur Finanzierung konnten und können noch bis Ende Jahr Stucklipässe erworben werden. Bis jetzt sind rund 600 solche 3-Jares-Pässe verkauft worden. Damit steht der AG eine halbe Million Franken für eine erste Etappe, welche mindestens die gehabte Beschneiung abdeckt, zur Verfügung.

Erstmals einen Umsatz von über sechs Millionen Franken

Um weiterhin zu den bestbesuchten Gebieten zu gehören, hat die AG weitere Projekte im Köcher. Eine der Projektideen: im Gebiet Herrenboden einen multifunktionalen Weiher für Winter- und Sommerbetrieb zu erstellen. Als weiteres Zukunftsprojekt sieht man auch die Realisierung eines Sesselliftes, womit man vor allem im Sommerbetrieb neue Einnahmequellen schaffen möchte. Als aktuellstes Vorhaben nannte man den Neubau des Berggasthauses Mostelberg. Zur Diskussion stehen mehrere Varianten, tendenziell soll der Neubau grösser ausfallen. All diese erwähnten Pläne oder Ideen kommen bei einer Realisierung gesamthaft auf rund 20 Millionen Franken zu stehen.

Die rund 580 anwesenden Aktionäre bekamen nur Positives von Präsident Michael Iten, Unterägeri, zu hören. Erstmals in der Firmengeschichte stieg der Umsatz auf über sechs Millionen Franken. Die Ersteintritte im Sommer stiegen um 15 Prozent, was ein Jahrestotal von 232252 Personenbeförderungen ergibt. Das gute Ergebnis erlaubt der AG, über eine Million Franken Darlehen zu amortisieren.

Über die tollen Frequenzen (Laternenweg und Bogensportkurse) freute sich Geschäftsleiter Marcel Murri, Sattel, und noch mehr über das Herzstück vom Hochstuckli, die Drehgondelbahn, sowie die Rodelbahn und andere Anlagen. Verwaltungsrätin Patricia Lustenberger, Sattel, nahm die Jahresrechnung näher unter die Lupe. Trotz massiven Abschreibungen konnte noch ein Jahresgewinn von über 50000 Franken ausgewiesen werden. Die Amortisation von über einer Million Franken hat die Gesamtschuld auf 7,8 Mio. reduziert. Gesamthaft wurden im Geschäftsjahr 13000 Buchungen ausgeführt. Nach dreijähriger Präsidententätigkeit trat Michael Iten, Unterägeri, zurück. Den Vorstand verliess ebenfalls Alois Schibig, Steinen. Zur Wiederwahl stellte sich Patricia Lustenberger, und neu halten Beat Baumann, Hünenberg, Roman Iten und Remo Gwerder, beide Sattel, Einzug in den Verwaltungsrat.

Wie VR Pirmin Moser weiter bekannt gab, wird die AG ab kommender Wintersaison aus dem Halbtaxverbund aussteigen, den Besitzern solcher Abos aber 20 Prozent Rabatt gewähren.

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