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«Ich werde Mandate abgeben»

Luzern

Mit den Präsidien der Luzerner Kantonalbank (LUKB) und der LZ Medien Holding, welche unsere Zeitung herausgibt, hat Doris Russi Schurter zwei gewichtige Mandate in der Zentralschweiz inne. Zudem ist sie Verwaltungsrätin bei der Fluggesellschaft Swiss. Verläuft die Wahl bei Helvetia erfolgreich, so wäre die Vereinbarkeit mit diesen Ämtern laut Russi Schurter gegeben. Gemäss ihren Angaben beträgt das Pensum für das Präsidium bei der Luzerner Kantonalbank rund 30 Prozent, für das Präsidium der Helvetia-Versicherung benötigt sie rund 40 bis 45 Prozent.

«Gemäss den Statuten der LUKB darf ein Verwaltungsrat 5 Mandate in anderen börsenkotierten Gesellschaften und 10 Mandate in nicht börsennotierten Gesellschaften haben», sagt Russi Schurter. Dennoch will sie ihr Verwaltungsratsportfolio überprüfen: «Ich werde Mandate abgeben, um genügend Zeit für diese ­beiden wichtigen Präsidien bei LUKB und Helvetia zu haben», sagt sie. Bereits entschieden hat sie, das Präsidium des Verwaltungsrats der Patria-Genossenschaft, das Präsidium der Helvetia-Patria-Jeunesse-Stiftung sowie das Präsidium des Universitätsvereins der Universität Luzern abzugeben. Weitere Änderungen werde sie zu gegebenem Zeitpunkt kommunizieren.

Bereits seit 2010 in beiden Aufsichtsgremien

Dass es bei LUKB und Helvetia zu Interessenkonflikten kommen könnte, dafür sieht Russi Schurter keinen Anlass. «Ich bin ja schon seit 2008 im Verwaltungsrat von Helvetia und seit 2010 im Verwaltungsrat der LUKB; Probleme mit diesen beiden Mandaten gab es noch nie», sagt sie. Sollte sich bezüglich eines Geschäfts einmal ein Interessenkonflikt ergeben, liesse sich dieser mit den üblichen Ausstandsregeln beheben. Das sieht man auch bei der Helvetia so. Russi Schurter verfüge über kein Mandat mit möglichen Interessenkonflikten. Das Schweizer Recht und auch die Vorgaben der Finanzmarktaufsicht und des Code of Corporate Governance enthalten keinerlei Einschränkungen – mit Ausnahme des Verbots des Doppelmandats (CEO/Verwaltungsratspräsidium) bei Finanzdienstleistern, so Helvetia auf Anfrage.

Die LUKB ist nicht die einzige Bank, die einen Verwaltungsrat mit Helvetia teilt. Mit Hans-Jürg Bernet sitzt der Vizepräsident der St. Galler Kantonalbank im Helvetia-Verwaltungsrat. ­Zudem ist der Stadtluzerner Ivo Furrer im Helvetia-Aufsichtsgremium. Furrer ist Verwaltungsrat der Privatbank Julius Bär. (rom)

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