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Metall Zug: Im Zeichen der Akquisitionen

Die erstmalige Konsolidierung der Haag-Streit-Gruppe als vierter Geschäftsbereich Medical Devices führte zu einem signifikanten Wachstumsschub bei Metall Zug.
Raphael Bühlmann
Der V-Zug-Produktionsstandort in Zug. (Bild: Stefan Kaiser)

Der V-Zug-Produktionsstandort in Zug. (Bild: Stefan Kaiser)

Das erste Halbjahr 2018 bei der Metall-Zug-Gruppe war von Akquisitionen geprägt. So erhöhte die Gruppe in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ihren Bruttoerlös um fast 25 Prozent auf 554,2 Millionen Franken. Allen voran die Akquisition der Haag-Streit-Gruppe, die den vierten Geschäftsbereich Medical Devices bildet, trug zum Umsatzplus bei.

Organisch wuchs die Gruppe um knapp 5 Prozent. Der Geschäftsbereich Haushaltsapparate erzielte dabei einen Bruttoerlös von 293,2 Millionen. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht dies einer Zunahme von 6,6 Prozent. Das organische Wachstum in Lokalwährungen lag hier bei 6,4 Prozent. Dennoch sank das Spartenergebnis (Ebit) um 18,2 Prozent.

«Die Digitalisierung der internen Prozessabläufe führte zu einem zusätzlichen Anstieg der Personalkosten im ersten Halbjahr. Höhere Materialkosten als Folge des stärkeren Euro-Kurses sowie die Entwicklung des Stammareals von V-Zug belasteten das operative Ergebnis zusätzlich», schreibt das Unternehmen.

Finanzergebnis drückt Konzernergebnis

Der Geschäftsbereich Wire Processing (Schleuniger-Gruppe) verzeichnete in den ersten sechs Monaten 2018 beim Bruttoerlös einen Zuwachs von 21,2 Prozent auf 101,8 Millionen Franken. Vor allem die Marktregionen Emea und Asien/Pazifik trugen zum Wachstum bei. Der Ebit stieg hier um 6,2 Prozent. Der Bruttoerlös des Geschäftsbereichs Infection Control (Belimed-Gruppe) blieb mit 87,4 Millionen unverändert. Der Ebit von –8,3 Millionen verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 (–10,1 Mio.).

Die Haag-Streit-Gruppe wird seit dem 1. März 2018 konsolidiert. Der Bruttoerlös des Geschäftsbereichs Medical Devices betrug in diesen vier Monaten 73 Millionen. Der Ebit der gesamten Gruppe betrug für das erste Halbjahr 36,4 Millionen Franken – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 28,9 Prozent. Unter dem Strich erzielte die Metall-Zug-Gruppe in der Berichtsperiode ein Konzernergebnis von 22,6 Millionen Franken. Ein Grund für den Rückgang ist gemäss Mitteilung das schlechtere Finanzergebnis.

Bereits am 5. Juni 2018 informierte die Gruppe, dass die Aktivitäten des Segments Life Science per 1. Januar 2019 in einen neuen Geschäftsbereich ausgegliedert werden sollen. Nun schreibt die Metall-Zug-Gruppe dazu: «Geplant ist, die bisherigen Aktivitäten des Segments Life Science in Mühldorf (DE) einzustellen. Einzelne Funktionen sollen von der bestehenden Organisation in Sulgen übernommen werden.»

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