Imbach Logistik baut im Littauerboden ein 30'000 Quadratmeter grosses Logistikcenter

Die Imbach Logistik AG mit Hauptsitz in Schachen investiert rund 60 Millionen Franken in den Standort Luzern. Im Littauerboden soll bis 2024 in zwei Etappen ein Neubau entstehen. Es entstehen 60 Arbeitsplätze.

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So wird das neue Logistikcenter aussehen (Blickrichtung Malters).

So wird das neue Logistikcenter aussehen (Blickrichtung Malters).

Visualisierung: PD

(jvf) Es sind erfreuliche Nachrichten in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit: Die Imbach Logistik AG mit Sitz in Schachen investiert rund 60 Millionen Franken in ein neues Logistikcenter. Gebaut wird es auf einem Areal im Littauerboden, wo das Unternehmen bereits heute tätig ist. Anstelle der bestehenden Hallen entsteht bis 2024 ein Neubau mit einer Gesamtfläche von 30'000 Quadratmetern. Das Logistikcenter soll in zwei Etappen gebaut werden. Die erste soll in zwei Jahren, die zweite bis im Herbst 2024 abgeschlossen sein. Es entstehen 60 Arbeitsplätze. Das schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

«Mit dem Bau sind wir gerüstet für die Marktbedürfnisse der Zukunft», sagt Geschäftsführer Christian Kempter-Imbach. Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig funktionierende Logistik- und Transportsysteme seien. Am Donnerstag erfolgte der Spatenstich, an dem auch Ehren-Verwaltungsratspräsident Peter Galliker sen. teilnahm.

Von links nach rechts: Marco Fent (Fent AG), Peter Galliker, Peter Galliker sen., Esther Studer, Rolf Galliker (alle Galliker Transport AG), Christian Kempter-Imbach (Imbach Logistik AG) und Ivan Buck (Wirtschaftsförderung Luzern).

Von links nach rechts: Marco Fent (Fent AG), Peter Galliker, Peter Galliker sen., Esther Studer, Rolf Galliker (alle Galliker Transport AG), Christian Kempter-Imbach (Imbach Logistik AG) und Ivan Buck (Wirtschaftsförderung Luzern).

Bild: PD

Die Zahlen sind durchaus eindrücklich: Die Arbeitsfläche von 30'000 Quadratmetern entspricht etwa vier Fussballfeldern. Kernstücke sind ein vollautomatisiertes Hochregallager mit 6500 Stellplätzen für Paletten und ein vollautomatisiertes Kleinteilelager für bis zu 130'000 Behälter. «Das neue Gebäude bietet Grundlage für moderne, massgeschneiderte, effiziente und ökologische Dienstleitungen im Bereich Logistik», sagt Kempter-Imbach.

Hier entsteht der Neubau

Der Standort im Littauerboden biete verschiedene Vorteile: Zum einen sei die verkehrstechnische Anbindung sehr gut, zum anderen befänden sich etliche produzierende Betriebe im Radius von 20 Kilometern. «Somit können wir eine optimale und ökologische Produktionslogistik bieten», führt Kempter-Imbach weiter aus. Das neue Gebäude wird zu 100 Prozent mit Grundwasser geheizt und gekühlt.

Fotovoltaikanlage bietet Strom für 210 Haushalte

Speziell ist laut Mitteilung die Anordnung der beiden Lager: Unten im Gebäude ist das Hochregallager angebracht, darüber das Kleinteilelager. Laut Mitteilung sei eine solche Konstruktion in Europa wegen der enormen Bodenbelastung durch das Kleinteilelager eine Seltenheit. Die Bodenbelastung beträgt rund fünf Tonnen pro Quadratmeter. Auf dem Dach entsteht zudem eine Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von maximal 1000 Kilowattstunden. Die jährliche Produktion beträgt 950'000 Kilowattstunden, was für 210 Haushalte reichen würde.

Die Imbach Logistik AG wurde bereits 1905 gegründet und ist auf Transport- und Logistikdienstleistungen spezialisiert. Seit 2007 ist das Unternehmen eine hundertprozentige Tochter der Galliker Transporte AG in Altishofen. Imbach Logistik beschäftigt an den Standorten Schachen, Luzern, Stans, Zofingen und Däniken 320 Mitarbeitende.

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